Das Pech des Dani Pedrosa

18.05.2011 | Beitrag von Redaktion   

Die meisten Fahrer halten sich mit konkreten Aussagen zur Kollission Simoncelli/Pedrosa beim Grand Prix von Le Mans am vergangenen Sonntag zurück. Nur Valentino Rossi meint, dass die Schuld bei Simoncelli liegt, der beim Überholen einfach keinen Platz gelassen hat.

Für Dani Pedrosa ist die Schuldfrage derzeit wahrscheinlich weniger wichtig als die Antwort auf die Frage, ob er das nächste Rennen in Barcelona (am 9.Juni) bestreiten kann.  Bei den Untersuchungen im Teknon Medical Centre in Barcelona wurde die erste Diagnose aus Le Mans bestätigt: ein glatter Bruck des rechten Schlüsselbeins.

Derzeit wird noch geprüft, ob eine neuerliche Operation notwenig ist, oder ob der Bruch alleine verheilen kann. In jedem Fall ist der Start von Pedrosa beim Grand Prix von Katalonien in Gefahr.

Sehr deutliche Worte fand Alberto Puig, Manager von Dani Pedrosa:
“Es wird schon seit einiger Zeit darüber geredet, dass Simoncelli gefährlich ist und ich glaube, er ist wirklich ignorant, weil er nichts von dem kapiert, was los ist. Dieser Typ muss verwarnt werden, ich hoffe, die Sicherheitskommission macht etwas, denn das ist nicht das erste Mal. Er wurde schon in Estoril gewarnt, Lorenzo sprach mit ihm und es scheint, als ob er auf niemanden hört. Zunächst einmal ist das Manöver falsch, denn Pedrosa hatte seine Position, aber er (Simoncelli) wollte es erzwingen. Zweitens hat er dafür gesorgt, dass jemand stürzt und sich den Knochen bricht. Das ist etwas Ernstes.”

Update 19.5.2011:
Pedrosa hat sich zu einer Operation entschlossen, bei der gestern eine Titanplatte in das verletzte Schlüsselbein eingesetzt wurde.

Hier noch einmal die Bilder vom Zusammenstoss:

Fotos: motogp.com




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