Erstes SBK-Qualifikationstraining in Donington

26.03.2011 | Beitrag von Redaktion   

Der erste Tag bei der Rückkehr der Superbike-WM nach Donington nach einjähriger Pause gehörte Yamaha. Schnellster beim 1. Qualifikationstraining war Marco Melandri, Teamkollege Eugene Laverty fuhr die drittbeste Zeit. Dazwischen setzte sich nur Carlos Checa (Ducati), dahinter folgten Jakob Smrz (Ducati) und die Werks-BMWs.

Das Team BMW Motorrad Motorsport hatte einen viel versprechenden Start in die zweite Runde der FIM Superbike-Weltmeisterschaft 2011 im britischen Donington. Werkspilot Leon Haslam (GBR), der ganz in der Nähe der Rennstrecke wohnt, dominierte die erste Hälfte des ersten Qualifikationstrainings und fuhr mehrere Bestzeiten in Folge. Sein Teamkollege Troy Corser (AUS) lag in der zweiten Hälfte der Session lange auf dem zweiten Platz. Leon beendete das heutige Qualifikationstraining auf dem sechsten, Troy auf dem siebten Rang. Die Crews beider Fahrer arbeiteten weiter an der Abstimmung von Fahrwerk und Mapping der BMW S 1000 RR.

Leon Haslam:  „Der heutige Tag lief gut für uns. Am Morgen war die Strecke noch etwas schmutzig, das war ein bisschen tückisch. Ansonsten haben wir bisher gute Arbeit geleistet. Wir haben heute weiter Schritt für Schritt an der Abstimmung gearbeitet und nach Bereichen gesucht, in denen wir das Motorrad weiter verbessern können, um noch schnellere Rundenzeiten zu fahren. Das Team arbeitet hart, und wir konnten bisher gute Fortschritte machen. Ich denke, dass wir morgen eine gute Chance auf eine erfolgreiche Qualifikation haben.“

Troy Corser: „Das war ein recht guter Freitag. Sie haben die Strecke ein bisschen umgebaut, aber ich fahre gern in Donington. Man muss ein bisschen auf die linke Seite der Reifen achten – was ich in den Craner Curves auch noch getan habe. Aber das Bike scheint recht gut zu funktionieren. Auf den Bodenwellen fühlt es sich noch etwas steif an, zudem geht das Vorderrad nach dem Kurvenscheitelpunkt leicht in die Höhe. Wir arbeiten daran, diese Bereiche noch zu verbessern – das wäre ein weiterer guter Schritt nach vorn. Das Bike fühlt sich gut an, und die Rundenzeiten sind auch gut. Wir sind von der Spitze nicht weit weg. Das war wahrscheinlich der beste Freitag seit Langem für uns.“




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