Nach dem neuen Reglement dürfen heuer nur mehr die schnellsten 16 aus den Trainings an der Superpole teilnehmen. Leon Camier (Aprilia) wurde, als einzigem der Top-Piloten, diese neue Regel zum Verhängnis, er schaffte es nicht in die Superpole.
In Superpole 1 fuhr Carlos Checa (Ducati) die schnellste Zeit, gefolgt von Max Biaggi (Aprilia) und Silvain Guintoli (Ducati). Vier Piloten mussten in dieser Session ausscheiden: Joan Lascorz, Noriyuku Haga, James Tosenland und Ruben Xaus. Diese Reihung bleibt auch nach Superpole 2, in der sich 8 Piloten für das Final um die Poleposition qualifizieren: Checa, Biaggi, Guintoli, Haslam, Laverty, Smrz, Corser, Melandri.
Beide Werks-Yamahas und BMWs, eine Aprilia, eine (fast) Werks-Althea-Ducati und beide privaten Team-Liberty-Ducatis sind im Finale noch dabei; Kawasaki, Honda und Suzuki können nur mehr zusehen.
In Superpole 3 führen zu Beginn die beiden BMWs – Haslam vor Corser – aber nur so lange, bis Checa und Biaggi und Guintoli die Reifen warm gefahren haben. Die drei Piloten, die von Anfang an die besten Zeiten fuhren, bleiben auch am Schluß ganz vorne. Checa holt sich die Poleposition mit einem neuen Rundenrekord. Die erste Startreihe wird von Leon Haslam komplettiert, der damit bei seinem ersten Start für BMW gleich in der Spitze dabei ist.
Ergebnis Superpole Phillip Island 2011 »
Carlos Checa holt die erste Poleposition der SBK-Saison 2011