Zeit, die Spuren der abgelaufenen MotoGP-Saisonen auszuheilen: Dani Pedrosa und Valentino Rossi werden in den kommenden Wochen viel Ruhen und wenig fahren.
Seit April laborierte Valentino Rossi an einer Schulterverletzung, die er sich beim Offroad-Fahren zu, gestern wurde er im Carvesi di Cattolica Krankenhaus operiert. Den 2-stündigen Eingriff nahmen Dr. Alex Castagna vom Humanitas Institut in Mailand und der Schulterspezialist Dr. Giuseppe Porcellini vor.
Das Hauptaugenmerk bei dem arthroskopischen Eingriff lag auf der Supraspinatussehne und der Schultergelenkspfanne. “Der Zustand der Schulter war wirklich kritisch: Valentino musste stark sein, um mit so einer Verletzung weiterzufahren”, sagten die Ärzte. “Der Eingriff lief gut, ohne Komplikationen. Für die Genesung braucht es normalerweise bei so einer Verletzung 90 Tage, aber wir werden unser Bestes geben, damit wir den Anforderungen des Fahrers entgegenkommen.”
Bei Dani Pedrosa ist es der 3-fache Schlüssenbeinbruch vom Trainingssturz in Motegi, der weiterhin Probleme verursacht. An den letzten beiden Saisonrennen nahm der Spanier teil, um sich den zweiten Platz in der WM zu sichern, die Testläufe in Valencia absolvierte er auch noch, doch nun ist Pause angesagt. Rund vier Wochen Ruhe haben ihm die Ärzte verordnet, damit die Verletzung ordentlich ausheilen kann.
Zuletzt klagte er über Gefühlosigkeit und fehlende Kraft im linken Arm. Bei einer Nachuntersuchung in Barcelona konnten keine Komplikationen festgestellt werden und sehr zur Freude von Pedrosa ist auch keine weitere Operation nötig.
Erholungsurlaube: Rossi und Pedrosa