Der Papst und die Ducati

16.09.2010 | Beitrag von Redaktion   

Nein, so weit geht es dann doch nicht, dass sich Papst Benedikt XVI auf eine Ducati schwingt. Aber immerhin wird er in Zukunft einen guten Blick auf eine haben, immer dann, wenn er unterwegs ist.

Gabriele Del Torchio, Präsident der Ducati Motor Holding, traf heute Papst Benedikt XVI. in dessen Sommerresidenz Castel Gandolfo. Anlass war die Übergabe von zwei Ducati Multistrada 1200 für die Polizei des Vatikans. Die Motorräder sind ein Geschenk an das „Corps of Gendarmerie of Vatican City“, die den Papst bei offiziellen Anlässen eskortiert. Die Polizei der Vatikanstadt wird damit zum ersten Mal überhaupt Motorräder für ihre Sicherheitsaufgaben einsetzen.

„Es war eine große Ehre, die beiden Ducati Multistrada 1200 an seine Heiligkeit übergeben zu dürfen“, freute sich anschließend Ducati-Präsident Gabriele Del Torchio. „Dies macht mich und alle Ducati-Mitarbeiter sehr stolz und bekräftigt uns in unserer Arbeit als Motorradhersteller. Die beiden Motorräder sind ein symbolisches Geschenk, mit dem wir unsere aufrichtige Wertschätzung und unseren Respekt gegenüber dem Papst ausdrücken und seine Botschaft von Hoffnung und Vertrauen in die Zukunft unterstreichen möchten.“

Die beiden Multistrada 1200 wurden in den offiziellen Farben des Staates der Vatikanstadt – gelb und weiß – lackiert und speziell für die Aufgaben der Polizei ausgerüstet. So verfügen sie über Signallicht-Masten, Sirenen und Funkausstattung.




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