Kevin Schwantz ist sehr dafür, der Streckenbauer Herman Tilke arbeitet daran und in Austin, Texas wird schon gebaut: ist das die Alternative zu Indianapolis, wo der Vertrag mit der MotoGP bis 2011 läuft?
Holprige Piste, vorstehende Teile bei den Curbs (Die kennt Nicky Hayden ganz genau, dort blieb sein Knieschleifer hängen), ein riesigen Areal, in dem sich selbst eine Rekordmenge an Zuschauern bei der MotoGP verlieren würde. Das starke Starterfeld an US-Fahrern rechfertigt zwei rennen in den USA, aber ob Indianapolis – neben Laguna Seca – der richtige Platz ist?
In Austin, Texas entsteht nach der Planung des deutschen Architekten Herman Tilke eine komplett neue Rennstrecke. Tilke ist einer der renommiertesten Streckenbauer weltweit, er hat u.a. die Strecken Catalunya, Nürburgring, Hockenheim, Aragon gebaut bzw. umgebaut.
Der Austin Racetrack hat eine Länge von 5,47 Kilometer und ist zwischen 12 und 16 Metern breit. Auf der langen Geraden wird die Höchstgeschwindigkeit mit rund 360 km/h erreicht, auf 20 Kurven kommt man danach wieder etwas zur Ruhe. Die Bergauf- Bergabpassagen haben einen maximalen Höhenunterschied von 40,5 Metern.
Der Bau der Strecke ist bereits begonnen, das erste Rennen wird im Jahr 2012 stattfinden – welche Rennklasse und zu welchem Datum, das ist allerdings noch offen.
Ex-500ccm-Weltmeister Kevin Schwantz ist in der Nähe von Austin zu Hause und als Berater bei der Entwicklung des Kurses engagiert. Er überlegt auch, eine Zweigstelle seiner Rennfahrer-Schule am neuen Kurs anzusiedeln. Für Schwantz ist Austin eine echte Alternative zu Indianapolis. Für die Dorna noch nicht, über Pläne oder Gespräche über einen Wechsel ist nichts bekannt (aber vielleicht kommt das ja noch)

Quelle: tilke.de, wired.com