Lange Zeit war es eine äußert knappe Angelegenheit: die ersten 5 lagen innerhalb von Hunderstel – als Zuschauer durfte man nicht zu langsam zwinkern, denn dann waren alle schon wieder weg.
Die ersten 30 Minuten beendete Casey Stoner als schnellster und das, obwohl er zu diesem Zeitpunkt nach einem Sturz schon auf der Ersatzmaschine unterwegs war. Dahinter Pedrosa und die vier Yamahas: Lorenzo, Rossi, Spies, Edwards.
In der zweiten Hälfte war es dann der Kampf um Hunderstel, da bremste eine Fliege auf dem Helm schon genug ab um einen Platz zu verlieren. Ein paar Minuten vor dem Ende zog dann aber Pedrosa allen davon. Immerhin 0,3 Sekunden fuhr er schneller als Jorge Lorenzo und sicherte sich seine 4. Poleposition in dieser Saison.
Randy de Puniet sprengte die Yamaha-Phalanx und reihte sich vor Colin Edwards auf Platz 5 ein. Überhaupt nicht gut lief es für Nicky Hayden. Bis kurz vor Schluß war nur Mika Kallio langsamer, bis es Hayden von Platz 16 endlich zumindest auf Startplatz 14 schaffte, inmitten der Kundenteams.
MotoGP: Pedrosa auf Pole in Misano
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