In Misano wurde gestern das MotoGP Projekt von Suter Racing der Öffentlichkeit präsentiert. Die Arbeit an der Maschine wurde von Eskil Siter bereits vor längerer Zeit bestätigt, mit dem Auftritt vor der Presse ist nun der etste Schritt zur MotoGP getan.
Von Suter wird das Chassis gebaut, der Antrieb kommt von BMW. Die Reglementänderung der MotoGP an der Saison 2012 schafft die Basis, um ein rund um die Maschine der BMW S 1000 RR gebautes neues Motorrad ins Rennen zu schicken. Ab September wird die Maschine getestet.
Suter ist seit heuer mit einem eigenen Chassic stark in der Moto2 vertreten und beliefert dort eine Reihe von Teams.Mit dem Spanier Julian Simon aus dem Mapfre Aspar Team liegt Suter derzeit auf Platz 4 in der Fahrer-WM-Wertung und in der inoffiziellen Wertung der Chassichersteller auf Platz 2 hinter Moriwaki.
“Wir gehen den gleichen Weg, den wir auch in der Moto2 gegangen sind. Wir bauen ein Motorrad, dass wir als Entwicklungträger nutzen und nun haben wir noch mehr als ein Jahr Zeit, um das Chassis konkurrenzfähig zu machen. Ich denke, wir haben den richtigen Weg damit eingeschlagen, vor allem wenn man bedenkt, wie viele Fahrer in der Moto2 unser Chassis fahren. Ich hoffe wir werden in der MotoGP ähnlich erfolgreich sein”, erklärte Suter, der auch ausführte, warum man sich für einen BMW Motor entschieden hat.
“Es ist ein sehr starker Motor, der bereits eine Standard-Konfiguration hat. Ich glaube außerdem, dass er gutes Potential hat noch besser zu werden. Zudem ist die Form ähnlich wie der 600cc Motor von Honda, damit kann das Konzept, das wir in der Moto2 angewendet haben auch in der MotoGP benutzt werden. Als Testfahrer haben wir Carmelo Morales und dann werden wir im weiteren Verlauf mit einem Team zusammen arbeiten und sehen, wer Testfahrer wird.”
Damit scheint auch der Plan der Dorna, das Starterfeld der MotoGp zu erweitern, aufzugehen, denn weitere MotoGP-Projekte von Aprilia und Norton sind ebenfalls bereits in der Entwicklung.
Die Suter-BMW ist auf MotoGP Kurs
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