Die ab 2012 gültige neue Motorenreglen, die Maschinen mit 1.000ccm wieder zulässt, öffnet die Türe für die Teilnahme weiterer Hersteller an der MotoGP. Genau das wollte die Dorna erreichen und wie es im Moment aussieht, wird sich das aktuell sehr ausgedünnte Starterfeld zukünftig tatsächlich wieder vergrößern.
Am weitesten ist bisher das Projekt mit BMW-Motoren fort geschritten. Eskil Suter, der zuletzt für die Moto2 ein sehr erfolgreiches Chassis entwickelte, arbeitet intensiv an einer MotoGP-Maschine, die um den 1.0000er Motor aus der S 1000 RR von BMW aufgebaut ist. Die Arbeiten am Prototyp sind schon weit gediehen, nach ursprünglichen Zeitplan sollte noch in diesem Monat das erste Rollout erfolgen.
Nach der erfolreichen Rückkehr von Aprilia in die Superbike-WM verdichten sich die Hinweise, dass auch schon an der Rückkehr in die MotoGP gearbeitet wird. Von Aprilia gibt es dazu allerdings noch keine offizielle Stellungnahme, hinter den Kulissen soll aber schon eifrig am Coemback gearbeitet werden.
Neu im Spiel ist, folgt man einem Bericht des Magazins “Speedweek”, der britische Hersteller Norton. Danach habe Norton eine Anfrage an die Dorna geschickt, um die Bedingungen zur Teilnahme an der 1.000ccm-MotoGP auszuloten. Das Unternehmen mit dem Firmensitz gleich neben dem Rundkurs von Donington möchte zukünftig Sportmaschinen verkaufen, die MotoGP wäre dafür die geeignete Werbeplattform.
MotoGP mit 1000ccm: kommen jetzt BMW, Aprilia, Norton?
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