Ab 24. Mai treten Änderungen im Moto2-Reglement in Kraft. Betroffen sind die Reifenauswahl und die Motorenabdeckung zum Schutz vor Ölverlust nach einem Sturz
Die Motorenabdeckung hat sich als Schwachstelle erwiesen, zu leicht kann nach einem Sturz Öl austreten. Massiv aufgetreten ist dieses Problem nach dem Sturz von Shoya Tomizawa beim letzten Rennen in Jerez, als auf der Ölspur, die er hinter sich herzog, einige Fahrer ausrutschten.
Es wurde daher folgende Regelung beschlossen: “Seitliche Motorgehäuseabdeckungen, die Ölbehälter schützen und welche bei einem Sturz mit dem Boden in Berührung kommen könnten, müssen durch einen zweiten Schutz aus Verbundwerkstoffen ergänzt werden. Diese können zum Beispiel aus Karbon oder Kevlar sein. Platten oder Stäbe aus Aluminium oder stahl sind auch zugelassen. All diese Bauteile müssen gegen plötzliche Schläge und gegen Abrieb resistent sein und sorgfältig sowie sicher angebracht worden sein.”
Die zweite Änderung, betreffend die Reifenwahl, ist etwas, das wahrscheinlich nur mehr für Spezialisten interessant ist: “Die Fahrer werden insgesamt sieben Slicks zur Verfügung haben, die aus den Spezifikationen drei Mal ‘A’ und vier Mal ‘B’ bestehen werden. Sechs Reifen – drei der Spezifikation ‘A’ und drei von ‘B’ – werden am tag vor dem ersten offiziellen Training zugeteilt. Eine weitere Mischung von entweder ‘A’ oder ‘B’ wird nach dem ersten Training ausgewählt werden dürfen. Die Fahrer müssen den Reifenlieferanten ihrer Wahl informieren, welche Reifenwahl sie treffen – und das bis spätestens zwei Stunden nach dem Ende der ersten Trainingssitzung. Sollte dies nicht der Fall sein, wird die Wahl automatisch auf die der Spezifikation ‘A’ festgelegt.”
Moto2 Reglementänderungen: Reifen, Gehäuseabdeckung