Schon nach zwei Rennen wechselt das Mapfre Aspar Team den Lieferanten für das Chassis. Die Performance des von RSV gelieferten Chassis’ stellte Teamchef Jorge Martinez nicht zufrieden. Sein Anspruch ist es, um den WM-Titel zu kämpfen, dafür sieht er mit RSV keine Perspektive.
Mit dem RSV-Chassis mußte das Team noch Entwicklungarbeit leisten, der italienische Hersteller selbst leistet dazu aus Sicht von Martinez zu wenig. Die Teams, die auf Suter setzen, verfügen dagegen über ein bereits ausgereiftes Gesamtkonzept und fahren an der Spitze mit – bestplatzierter Suter-Pilot ist derzeit Shoya Tomizawa, der Führende in der WM-Wertung.
Nach diesem Wechsel ist nur mehr das Team Cardion AB Motoracing mit Fahrer Karel Abraham auf einem Chassis von RSV unterwegs.
Julian Simon und Mike di Meglio werden schon das nächste Rennen in Le Mans (23.5.) auf einem Suter Bike bestreiten, am 13. Mai sind Testfahrten in Albacete vorgesehen
Update 19.5.2010:
Karel Abraham war nur für sehr kurze Zeit der letzte Fahrer mit einem RSV-Chassis, jetzt gibt es gar keinen mehr. Aus den gleichen Gründen wie Mapfre Aspar wechselt auch sein Team Cardion AB Motoracing, allerdings zum britschen Hersteller FTR.
Moto2: das Mapfre Aspar Team wechselt zu Suter