Im 2. Qualifying hörte man endlich etwas Positives vom Ducati-Werksteam: da fuhr Michel Fabrizio auf der auftrocknenden Piste mit 1’43.737 die beste Zeit, gefolgt von Jonathan Rea und Max Biaggi.
Für die Superpole ist diese Zeit noch ohne Bedeutung, im Qualifying geht es nur darum, wer unter die besten 20 kommt, die um die Poleposition fahren werden.
Fabrizio deutete aber zumindest an, daß ihm und seiner Ducati die Strecke in Monza liegt.
Die Qualifikation für die Superpole verpasst haben Sakai (Suzuki), Hayden (Kawasaki), sowie Iannunzo und Parkes auf Honda.
Pünktlich um 15: 00 Uhr beginnt die erste Session der Superpole über 14 Minuten. Der erste Führende ist Max Biaggi, der in seine erste schnelle Runde mit 1’42,748 Minuten absolviert, Rea und Haslam knapp dahinter. Fabrizio bringt vorerst keine Zeit in die Wertung, er fährt gleich wieder in die Box zurück. Jakub Smrz stürzt, ohne eine schnelle Runde gefahren zu sein.
Im letzten Drittel der Session dann die erste gemessene Zeit von Fabrizio, der aber mit Platz acht rund 0,6 Sekunden von der Zeit von Biaggi entfernt ist. Während die Schnellsten schon in der Box auf die 2. Session warten, müssen einige noch um einen Platz unter den Top 16 kämpfen. Smrz kann nach seinem Sturz zwar weiter fahren, aber es reicht nur für Platz 17. Gemeinsam mit dem Tschechen scheiden Vermeulen, Lanzi und Baiocco aus.
In Superpole 2 geht es um die 8 Plätze in Superpole 3. nachdem alle jeweils eine Runde absolviert haben, legt Max Biaggi erneut die beste Zeit vor, diesmal aber gefolgt von Fabrizio und Rea. Nun stehen nur 12 Minuten zur Verfügung, dem entsprechend groß ist der Druck für alle und die Positionen wechseln nun laufend: Crutchlow liegt vorne, Haslam, Toseland, Xaus und Sykes haben zur Hälfte ebenfalls einen Platz für Superpole 3 ergattert. Nicht dabei sind zu diesem Zeitpunkt u.a. Corser und Haga.
In den letzten Minuten ändert sich zwar die Reihenfolge an ein paar Positionen, aber nichts mehr daran, wer weiter kommt: Neukirchner, Scassa, Corser, Checa, Camier (nach einem Sturz) , Guintoli, Byrne und Haga scheiden aus.
Um die Poleposition fahren in Superpole 3 Crutchlow (mit Bestzeit in Superpole 2), Fabrizio, Biaggi, Toseland, Haslam, Xaus, Rea und Sykes. Bemerkeswert, dass beide Yamaha-Piloten noch dabei sind und eine Kawasaki mit Tom Sykes.
Es geht um die beste Startposition für das Rennen und jetzt gibt Jonathan Rea richtig Gas. Er legt zu Beginn die beste Zeit hin. Fast genauso schnell ist Ruben Xaus, doch der stürzt gleich in seiner zweiten Runde. Dann übernimmt Fabrizio die Führung und ist dabei gleich mehr als 0,5 Sekunden schneller als Rea. Haslam kommt bis auf ein paar Tausendstel an Rea heran.
Das Ende der Session erlebt Fabrizio in der Box, während die anderen noch um die Bestzeit kämpfen.Das ist rächt sich, denn Max Biaggi holt sich in seiner letzten Runde die Poleposition in 1’42.121 mit einem hauchdünnen Vorsprung auf Cal Crutchlow (1’42,154). Fabrizio und Rea komplettieren die erste Startreihe.
Superpole Monza: Max Biaggi holt die Polepositon
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