41 Piloten am Start: schmäler dürfte die Rennstrecke nicht sein. Zum Premiere der neuen Moto2 versammelten sich ehemalige Fahrer aus MotoGP, Superbike 250er, 125er und anderen Rennklassen zum Showdown in Katar beim Nachtrennen.
Viele bekannte Namen, aber einer, der noch nicht so bekannt ist, gewinnt das erste Rennen: der 19-jährige Japaner Shoya Tomizawa, er fährt auf einer Suter-Maschine, distanziert alle anderen ganz klar. Toni Elias, Jules Cluzel und Alex Debon können einige Zeit lang mithalten, doch dann setzt sich der Japaner unwiderstehlich ab.
Eine tolle Leistung zeigt Toni Elias, der nach seiner Verletzung aus den letzten Moto2-Tests kaum gehen, dafür aber umso schneller fahren kann. Je länger das Rennen dauert, desto mehr muß der Spanier aber seiner Verletzung Tribut zollen und er verliert den Anschluß an den Führenden. Hinter Tomizawa, Debon und Cluzel belegt er mit einem Rückstand von knapp 7 Sekunden Rang 4. Auf jeden Fall macht es Spaß, den gewohnten Extrem-Fahrstil von Elias (er hat in den Kurven wahrscheinlich den geringsten Abstand vom Helm zur Fahrbahn und verschwindet bei Schräglage komplett hinter seiner Maschine) auch in diesem Jahr wieder sehen zu können.
Der Massenstart fordert zu Beginn auch einige Opfer unter den Top-Piloten aus der Qualifikation, Alex de Angelis und Stefan Bradl kollidieren in der zweiten Kurven und segeln in hohem Bogen von der Strecke, Julian Simon stellt nach ein paar Runden seine Maschine in der Box ab, Yuki Takahashi fliegt ganz ohne fremde Hilfe ins Kiesbett.
Moto2 Premiere in Katar:Der Sieger heisst Shoya Tomizawa
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