Vergangenes Wochenende startete die neue Formel 1 Saison: neue Teams, neues Reglement und Michael Schumacher. Nun ist es nach der Saisonpremiere und Zeit für einen Vergleich.
Formel 1, das ist nicht wirklich mein Thema. Die Schräglagen fehlen einfach. Aber immerhin sind dort die besten Fahrer am Werk, also sollte es auf jeden Fall aufregend und spannend sein – das dachte ich mir vorher. Zu sehen bekam ich dann aber eine Prozession von Autos, schön eines nach dem anderen. Nur nicht überholen, schön auf die Reifen aufpassen und dann der nervenzerfetzende Höhepunkt: 4 Sekunden lang Reifen wechseln in der Box. Puuuh, das war aber aufregend. Und ein paar sind sogar ausgeschieden! Neben der Strecke stehen geblieben, einfach so. Toll!
Richtig spannend wurde es dann, als der Motor des Führenden (gesagt haben sie, das sei der Vettel, aber es hätte auch irgendwer sein können) schön langsam den Geist aufgab und die Fahrer dahinter haben ihn wirklich (!) überholt. Super. Dabei dachte ich zu diesem Zeitpunkt schon, daß irgendwo im Reglement ein Überholverbot fest geschrieben wurde – hoffentlich werden die nicht noch nachträglich disqualifiziert.
Dann war es vorbei, ich war mit Mühe wach geblieben und wieder am Anfang: Formel 1, das ist nicht mein Thema!!
Ich erinnerte mich an den Saisonstart der Superbike-WM auf Phillip Island mit Positionskämpfen vom Anfang bis zum Ende, erinnerte mich an die Duelle Rossi gegen Lorenzo, Rossi gegen Stoner. Kein Vergleich zu der faden Geschichte mit den schnellen Autos.
Schön, dass es am 28. März mit der Superbike-WM weitergeht und zwei Wochen später auch die MotoGP-Saison startet, Ecclestone und Co. sollten zusehen und etwas daraus lernen.