Wenn die Meldung stimmt, dann war es eine gute Idee von FIM und Dorna für die Saison 2010 gleich von Anfang an einen Ersatz-Austragungsort zu bestimmen: eine im Auftrag der ungarischen Regierung durchgeführte Studie hat ergeben, dass das Projekt in absehbarer Zeit auf staatliche Zuschüsse angewiesen sein wird.
Ende des Jahres 2010 gab es zwar seitens der Regierung die Zusicherung über Garantien und Bürgschaften in Höhe rd. 75 Mio Euro für den Balatonring, umgesetzt wurde davon aber bis jetzt nichts.
Die Studie kommt zu dem Schluß, dass es darüber hinaus auch weiterhin Zuschüsse geben müsse um das Projekt am Leben zu halten. Weiter heisst es, eine Reduktion des staatlichen Engagements sei in einem absehbaren Zeitraum völlig ausgeschlossen, das Projekt auch in den kommenden Jahren alleine nicht lebensfähig. Der wirtschaftliche Nutzen für die Region wird ebenfalls in Frage gestellt.
Darüber hinaus wurde auch Korruptionsvorwürfe erhoben, die von der Investorengruppe allerdings kategorisch bestritten werden.
Bereits im Vorjahr musste der Ungarn-Grand-Prix am Balatonring abgesagt werden, da die Bauarbeiten wegen fehlender Finanzierung gestoppt wurden. Für heuer wurde der Termin zwar für den 19. September eingeplant, gleichzeitig jedoch der Aragon Ring in Spanien als Ersatzort genannt.
Quelle: Pester Lloyd
Balatonring am Ende ? Finanzierung erneut in Gefahr
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