Der Start verläuft so, wie auch schon in Lauf 1: zuerst ist Fabrizio vorne, noch in der ersten Kurve überholt Haslam und dann kommt schon Noriyuki Haga. Doch diesmal gelingt es der Spitzengruppe nicht, sich vom Feld entscheidenen abzusetzen. Silvain Guintoli ist mit der zweiten Suzuki nach 3 Runden ebenfalls vorne dabei.
Nach 5 Runden hat sich eine Verfolgergruppe zusammen gefunden in der u.a. Toseland, Crutchlow, Corser, Checa, Vermeulen und Smrz dabei sind. Während in der Spitzengruppe Haslam und Guintoli einander an der Spitze abwechseln, geht es bei den Verfolgern turbulent zu: Smrz kommt neben die Strecke, Biaggi und Neukirchner kollidieren und fallen weit zurück, Jonathan Rea ist schon in der 4. Runde im Gras und vorübergehend an der letzten Position, Chris Vermeulen hält zuerst Platz 4, fällt einige Plätze zurück und schlägt in der 8. Runde nach einem Sturz heftig in die Reifenstapel ein.
In der 7. Runde setzt sich Carlos Checa an die Spitze der Verfolgergruppe, zu diesem Zeitpunkt hat der Spanier 2 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Ab jetzt kann keiner mehr mit ihm mithalten. Innerhalb von nur 2 Runden hat er zur Spitzengruppe aufgeschlossen. Nach einer kurzen Verschnaufpause überholt er zuerst Haga, der danach mit den Führenden nicht mehr mithalten kann und langsam aber sicher zurück fällt. Einige Runden lang haben einander Haslam und Guintoli an der Spitze abgewechselt, doch dann wird der Franzose zuerst von Fabrizio und dann von Checa überholt.
Haslam vor Fabrizio und Checa – die letzten Runden haben es dann in sich. Zuerst Checa auf 2 vor Fabrizio und hinter Haslam, dann, wenige Kurve vor der Zielflagge bremst er den Briten aus und übernimmt die Führung, die er bis zur Zielflagge verteidigt.
Dahinter ist zuerst aus der großen Verfolgergruppe ein Dreikampf Corser – Toseland – Crutchlow geworden, den Corser für sich entscheidet. Der fünfte Platz wird es für den Australier aber trotzdem nicht, den von hinten stürmt mit Wut im Bauch Jonathan Rea heran und überholt die BMW. Ebenfalls weit zurück gefallen war Max Biaggi, der es am Ende aber noch auf den 7. Platz schafft.
WSBK Phillip Island, Lauf 2: Checa kanns noch immer
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