Heroes of Legends Rallye 2009: Paris – Dakar in 16 Tagen

30.10.2009 | Beitrag von Redaktion   

Helly FrauwallnerVom 22. Oktober bis zum 7. November 2009 wird von Helly Frauwallner und Christian Horwath die nächste Herausforderung angenommen: Mit den Motorrädern von Paris nach Dakar. Das sind über 6.500 Kilometer durch Berge, Sand und Wüsten. Teilweise werden täglich bis zu 700 Kilometer im schwierigsten Gelände gefahren. Eine Herausforderung für Mensch und Maschine.

Heroes of Legends 2009Der Start fand am 22.10.2009 in Paris statt. Die Rally führt anschließend durch fünf Länder (Frankreich, Spanien, Marokko, Mauretanien, Senegal) nach Dakar.

Zur Hälfte des Abenteuers fühlen sich die beiden recht wohl und fahren an der Spitze mit. Die Tagesberichte liefern einen anschaulichen Blick ins Geschehen:

22. 10 – Start in Paris:
Im Konvoi ging es durch des Stadtvekehr mit unzähligen Ampel. Ausserhalb von Paris dann nach Ales in Südfrankreich zur technischen Abnahme und dem Prolog. Dieser Tag liefert schon einen Vorgeschmack auf das Kommende: Kälte am Morgen, 20 Grad zu Mittag und dann strömender Regen.

24.10. – 25.10. Prolog und Verbindungsetappe nach Almeria:
Der strömende Regen hatte die Prolog-Rundstrecke in ein Schlammloch verwandelt. Viele Fahrer nahmen daher lieber ein Zeitstrafe in Kauf, als sich das anzutun. Nicht so Helly und Christian, die sich durchkämpften. Bei Horwaths Maschine gibt es dann in der Nacht-Verbindungsetappe nach Almeria (Spanien) zur Fähre Probleme mit dem Laderegler. Trotz einer Reparatur-Zwangspause bei Dunkelheit erreichen beide das Schiff.

26.10. – 27.10.  Speed-Etappen:
Viele Ausfälle und Stürze reduzieren das Teilnehmerfeld schon zu Beginn der Rallye. Fraunwallner liebt die Geschwindigkeit und ist auf den Speed-Etappen der Schnellste. Auch ein gerissener Tankschlauch und eine Nachtfahrt durch die Wüste ohne Licht können den Vorwärtsdrang abbremsen.

28.10.- 29.10.  im Spitzenfeld:
Auch Chris und Helly bleiben von der Sturzorgie nicht verschont. Trotzdem schaffen es beide ganz nach vorne. Nach der vierten Etappe liegt Horwath auf den dritten und Frauwallner auf dem 12. Platz.

Fotos: KTM




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