Superbike, das ist die Rennklasse der seriennahen Motorräder. Zwischen Infront, FIM und der Vereingung der Hersteller wurden die neuen Bestimmungen zur Zulassung (Homologation) vereinbart, die ab dem Jahr 2010 in Kraft treten werden.
Für Hersteller, die erstmals antreten und für Hersteller, die bereits in der Superbike WM engagiert sind, gelten unterschiedliche Regeln.
Reglement für Hersteller, die bisher noch nicht teilgenommen haben:
- Der Hersteller muss mindestens von 125 Motorräder vor der Zulassungskontrolle hergestellt haben. Das Motorrad muss bereits im Handel erhältlich sein
- Die Mindestmenge von 500 Stück muss bis Ende Juni des laufenden Jahres erreicht werden.
- Die Mindestmenge von 1000 Stück muss 15 Tage vor dem letzten Rennen der FIM Superbike World Championship des laufenden Jahres erreicht werden.
- Die Mindestmenge von 1500 Stück muss bis Ende Juni des folgenden Jahres erreicht werden.
- Die Mindestmenge von 2000 Stück muss 15 Tage vor dem letzten Rennen der FIM Superbike World Championship des folgenden Jahres erreicht werden.
Reglement für Hersteller, die bereits eine Maschine homologiert haben:
- Die Mindestmenge von 1000 Stück muss bis Ende Juni des laufenden Jahres erreicht werden.
- Die Mindestmenge von 2000 Stück muss 15 Tage vor dem letzten Rennen der Meisterschaft erreicht werden.
Mindestmenge bedeutet jeweils nicht verkauft sondern produziert. Können diese Mengen nicht nachgewiesen werden, wird die Zulassung wieder entzogen. Alle Motorräder müssen mit dem zur Homologation eingereichten Modell identisch sein.
Weitere Neuerungen im Reglement betreffen u.a. Kupplung und Airbox, die ausnahmlos auch im Serienmodell erhältlich sein müssen. So ist zB. ein nachträglicher Einbau von elektronischen Hilfsmitteln in die Rennmaschinen ist nicht möglich.
Superbike WM: neue Homologationsbestimmungen ab 2010
Einen Kommentar hinterlassen