die neue 1400GTR: Technologieschub von Kawasaki für 2010

06.10.2009 | Beitrag von Redaktion   

1400GTR-2010In den Modelljahrgang der 1400GTR steckt Kawasaki (fast) alles, was der Hersteller an innovativer Technologie aufzubieten hat.

Schon bisher ein Vorzeigemodell für die neuesten Technologien von Kawasaki, zeigt die neue GTR1400 eine Reihe neuer Systeme, die zur Unterstützung des Fahrers entwickelt wurden. KTRC, Kawasakis erstes Traktionskontrollsystem, bietet Fahrern die Gewissheit, auch rutschige Fahrbahnbeläge gelassen meistern zu können. Die koaktive ABS-Bremstechnologie K-ACT (Kawasaki Advanced Coactive-braking Technology) ergänzt die aktive Bremssteuerung des Fahrers um eine Bremskraftverstärkung, die in allen Situationen ein sicheres und effektives Bremsen ermöglicht. Die Anzeige für wirtschaftliche Fahrweise (Economical Riding Indicator) und die Betriebsart zum Kraftstoffsparen (Fuel Economy Assistance Mode) bieten Langstreckenfahrern Unterstützung bei der Reduzierung ihres Kraftstoffverbrauchs.

Die Neuheiten im Detail:

  • Kawasakis Traktionskontrolle KTRC (Kawasaki Traction Control, ausschließlich für ZG1400C-Modell)
  • Die koaktive ABS-Bremstechnologie K-ACT (Kawasaki Advanced Coactive-braking Technology) der zweiten Generation (ausschließlich für ZG1400C-Modell)
  • Anzeige für wirtschaftliche Fahrweise (Economical Riding Indicator) und Betriebsart zum Kraftstoffsparen (Fuel Economy Assistance Mode)
  • Verbesserter Hitzeschutz
  • Verbesserter Windschutz
  • verbesserte Touren-Performance
  • Farben:  Metallic Magnesium Gray/Flat Super Black (Grau/Schwarz) und  Candy Neptune Blue/Flat Super Black (Blau/Schwarz)

Technische Daten im Detail »

Soweit die Kurzfassung. Für alle, die es ganz genau wissen wollen, folgt jetzt die Langfassung – mit der Auflistung aller Details … im Detail:

Kawasakis Traktionskontrolle KTRC (Kawasaki Traction Control, ausschließlich für ZG1400C-Modell wie in Deutschland)

  • Kawasakis erstes Traktionskontrollsystem wurde nicht entwickelt, um Fahrer schneller zu machen, sondern um ihnen das sichere Gefühl zu geben, entspannter und gleichmäßig-sanfter über rutschige Fahrbahnbeläge dahingleiten zu können.
  • Das System berücksichtigt Geschwindigkeitsunterschiede zwischen Vorder- und Hinterrad. Wenn am Hinterrad Schlupf erkannt wird (z.B. wenn die Hinterradgeschwindigkeit größer als die Vorderradgeschwindigkeit ist), wird die Motorleistung zurückgenommen, bis das Hinterrad wieder Grip hat.
  • KTRC versetzt den Fahrer wirkungsvoll in die Lage, sorglos sowohl über kurze, rutschige Stellen (wie Bahnschienen oder Gullideckel) als auch über längere Abschnitte schlechter Straßenbeläge (z.B. bedeckt mit Schmutz, Kies, Kopfsteinpflaster, Gras) fahren zu können. Der Radschlupf wird außerdem beim Anfahren auf rutschigem Untergrund begrenzt.
  • Zusätzlich verhindert das System Wheelies (das Aufsteigen des Vorderrads), da auch hier die geringere Vorderradgeschwindigkeit als Schlupf des Hinterrads interpretiert wird. Sollte das Hinterrad allerdings aufgrund übermäßiger Motorbremse (etwa bei unsachgemäßer Bedienung des Getriebes, z.B. Runterschalten vom sechsten in ersten Gang) kurzzeitig blockieren (langsamere Geschwindigkeit des Hinterrads), greift das System nicht ein. Außerdem ist das System nicht darauf hin entwickelt worden, seitliches Wegrutschen zu verhindern – auch wenn die Begrenzung des Hinterradschlupfs die Wahrscheinlichkeit des seitlichen Wegrutschens des Hinterrads verringert.
  • Die KTRC nutzt eine 3-Wege-Steuerung, die Zündzeitpunkt, Kraftstoffzufuhr und Luftströmung (über die Sekundärdrosselklappen) regelt. Die Steuerung der Sekundärdrosselklappen ermöglicht den gleichmäßig-sanften Eingriff der KTRC.
  • Dieser sanfte Eingriff führt zu einem sehr natürlichen Fahrgefühl: Der Einsatz verläuft sanft, Gaswechsel sind weich, und die Stabilität wird bei längerem Einsatz hergestellt. Das System wurde außerdem dafür ausgelegt, dem Fahrer unmittelbar vor dem Eingreifen und während dieses Vorgangs genau die richtige Portion an Feedback zu geben.
  • Beim Starten des Motors ist die KTRC standardmäßig eingeschaltet. Fahrer müssen das System bewusst abschalten (dies geschieht mit dem Ein/Aus-Schalter am linken Lenkergriff). Wird die KTRC ausgeschaltet, leuchtet die KTRC-Leuchte auf, damit der Fahrer weiß, dass das System nun nicht mehr einsatzbereit ist.
  • Das System hat kein zusätzliches Gewicht. Die von der KTRC vorgenommene Regelung wird vom elektronischen Steuergerät für die Einspritzanlage mit übernommen. Weiterhin nutzt das System die bereits vorhandenen ABS-Radsensoren, so dass keine zusätzlichen Sensoren erforderlich sind. Modelle ohne ABS (ZG1400D, etwa fürs Ausland) haben kein KTRC.

Die koaktive ABS-Bremstechnologie K-ACT (Kawasaki Advanced Coactive-braking Technology) der zweiten Generation (ausschließlich für ZG1400C-Modell wie in Deutschland)

  • Die koaktive ABS-Bremstechnologie K-ACT ABS (Kawasaki Advanced Coactive-braking Technology) ermöglicht dem Fahrer kontrolliertes, gut austariertes Bremsen beider Räder. Das zur Unterstützung der vom Fahrer ausgeübten Bremskraft ausgelegte K-ACT ABS gewährleistet eine ideale Bremskraftverteilung und maximale Bremswirkung.
  • Als eine Weiterentwicklung des K-ACT ABS, das erstmalig an der VN1700 Voyager, Modelljahr 2009, eingesetzt wurde, nutzt dieses System der zweiten Generation eine kleinere, leichtere K-ACT ABS-Einheit (ca. 25% kleiner und 30% leichter) und ein höher entwickeltes, elektronisches Bremssteuergerät, das detailliertere Berechnungen vornimmt und somit eine einfachere Bedienung möglich macht.
  • Wenn der Fahrer den Vorderrad-Bremshebel oder das Hinterrad-Bremspedal betätigt, wirkt die Bremsflüssigkeit im Gegensatz zu herkömmlichen Bremssystemen direkt auf den Bremssattelkolben. Drucksensoren (jeweils am vorderen und hinteren Hauptbremszylinder) erkennen die vom Fahrer aufgewandte Bremskraft. Anschließend ermittelt das Bremssteuergerät unter Berücksichtigung der (über Fahrzeuggeschwindigkeitssensoren am Vorder- und Hinterrad gemessenen) Fahrzeuggeschwindigkeit beim ersten Auslösen der Bremsen die für eine maximale Bremseffizienz erforderliche zusätzliche Bremskraft. Die motorgetriebenen Flüssigkeitspumpen in den vorderen und hinteren Drucksteuergeräten erhöhen je nach Bedarf den Druck auf den vorderen rechten (bei Betätigung des Hinterrad-Bremspedals) und/oder den hinteren Bremssattel (bei Betätigung des vorderen Bremshebels).
  • Zwei weitere Drucksensoren (von denen einer den Flüssigkeitsdruck im vorderen rechten und der andere den im hinteren Bremssattel misst) senden Messwerte an das Bremssteuergerät.
  • Wie die meisten ABS-Systeme ist das K-ACT ABS immer eingeschaltet. Allerdings sind, um dem sportlichen Konzept dieses Modells gerecht zu werden, die K-ACT ABS-Einstellungen sportlicher als die des ABS der VN1700 Voyager.
  • An der GTR können Fahrer je nach Fahrsituation oder persönlicher Vorliebe zwischen zwei Betriebsarten wählen. Während die Wirkung des Vorderradbremshebels auf das Hinterrad in beiden Betriebsarten gleich ist, ist die Wirkung der Hinterradbremse auf das Vorderrad sehr unterschiedlich.
    Standard-Betriebsart: (reduzierte K-ACT-Wirkung)
    – Priorität für Kontrolle durch den Fahrer
    – die Kopplung beider Bremsen ist im ersten Teil des Pedalwegs verringert, was bei Fahrten in den Bergen ein natürliches Bremsgefühl ergibt
    Stark gekoppelte Betriebsart: (verstärkte K-ACT-Wirkung)
    – stärkere Kopplung beider Bremsen vom Beginn des Pedalwegs an
    – ideal für Touren/Fahrten mit Sozius/auf gut ausgebauten Strecken wie der Autobahn
    (Bitte beachten Sie, dass die K-ACT-Wirkung nach einem bestimmten Pedalweg gleich ist.)
    Die gewünschte Betriebsart kann mit dem K-ACT-Knopf am linken Lenkergriff gewählt werden.
  • Das K-ACT ABS beinhaltet auch eine Antiblockierfunktion, die während einer Vollbremsung bei Geradeausfahrt ein Blockieren der Räder verhindert.
  • Um in engen Gassen oder bei U-Turns optimale Kontrolle sicherzustellen, wird die koaktive K-ACT ABS-Funktion nicht aktiviert, wenn bei Geschwindigkeiten unter 20 km/h gebremst wird. Bei Geschwindigkeiten unter 6 km/h ist die ABS-Funktion deaktiviert.
  • Das K-ACT ABS der zweiten Generation verfügt auch über eine Betriebsart für niedrigen Batteriestand, in der die ABS-Funktion bei geringem Ladezustand der Batterie so gut wie möglich aufrechterhalten wird. Sollte ein übermäßiger Einsatz der K-ACT-Funktion eine Entladung der Batterie unter einen bestimmten Wert verursachen (der Hydraulikmotor zieht eine bestimmte Menge an Strom), arbeitet das System zunächst normal weiter. Von der nächsten Betätigung der Bremse an jedoch wird die K-ACT-Funktion deaktiviert, und die ABS-Signal­frequenz wird reduziert, um Strom zu sparen. In der Betriebsart für niedrigen Batteriestand werden die ABS-Steuerzeiten und die Druckentlastungs­funktionen aufrecht erhalten, so dass die Bremseffizienz nicht beeinträchtigt wird. (Der Fahrer wird jedoch feststellen, dass das ABS nicht mehr so gleichmäßig arbeitet.) Um den Fahrer zu warnen, blinkt die K-ACT-Leuchte, und die Anzeige „Low Battery“ (niedriger Batteriestand) erscheint im LCD-Display. Das System wird zurückgesetzt, sobald der Motor ausgeschaltet wird.

Anzeige für wirtschaftliche Fahrweise (Economical Riding Indicator) und Betriebsart zum Kraftstoffsparen (Fuel Economy Assistance Mode)

  • Die Anzeige für wirtschaftliche Fahrweise (Economical Riding Indicator) wird auf dem LCD-Bildschirm angezeigt, um auf einen günstigen Kraftstoffverbrauch hinzuweisen. Achtet der Fahrer beim Fahren auf das Erscheinen der Anzeige, kann ihm dies bei der Optimierung der Kraftstoffeffizienz helfen. Diese praktische Funktion ist ständig aktiviert.
  • Die Betriebsart zum Kraftstoffsparen (Fuel Economy Assistance Mode) kann vom Fahrer ein- und ausgeschaltet werden.  Wird diese Betriebsart eingeschaltet, verwendet das elektronische Steuergerät ein magereres Gemischkennfeld, das dem Einsparen von Kraftstoff Vorrang vor der maximalen Fahrbarkeit einräumt. (Zündzeitpunkt und Kraftstoffeinspritzung werden auf maximale Kraftstoffeffizienz gestellt.) Im eingeschalteten Zustand erscheint eine Anzeige auf dem LCD-Display.
  • Die Betriebsart zum Kraftstoffsparen (Fuel Economy Assistance Mode) wird durch längeres Drücken des neuen Betriebsarten-Wahlschalters an der linken Lenkerarmatur (dort, wo bisher der Lichthupenschalter lag) ein- und ausgeschaltet.
  • Damit die Anzeige für wirtschaftliche Fahrweise (Economical Riding Indicator) und die Betriebsart zum Kraftstoffsparen (Fuel Economy Assistance Mode) Wirkung zeigen, ist eine zurückhaltende Fahrweise erforderlich: Drehzahl unter 6.000/min, Gasgriffdrehung weniger als 30%, Geschwindigkeit unter 160 km/h. Beide Systeme arbeiten in allen Gangstufen.

KIPASS*1

  • KIPASS (Kawasaki’s Intelligent Proximity Activation Start System) ist ein Hauptschlüsselsystem, das die ferngesteuerte Aktivierung des Zündschlosses ermöglicht. Dies war der erste Einsatz eines elektronischen Autorisierungssystems an einem Tourenmotorrad, und es verbessert den Komfort des Fahrers erheblich.
  • Weitere Sicherheit bietet eine in die Zündanlage integrierte Wegfahrsperre.
  • Die Fahrer erhalten nun einen einzigen Schlüssel-Transponder (zur Aufbewahrung in der Jackentasche) und eine kleine Schlüsselkarte zur Verwendung im Notfall/als Reserve. Die neue Schlüsselkarte verfügt über eine Wegfahrsperren-Entriegelungsfunktion (aber nicht über eine Fernaktivierung) und ist bei lediglich 30 x 40 mm Größe (6-7 mm Dicke) sehr leicht mitzunehmen.

Reifendruck-Überwachungssystem TPMS (Tyre Pressure Monitoring System)

  • Um Fahrer vor Schwankungen des Reifendrucks zu warnen, sind serienmäßig Reifendrucksensoren montiert.
  • Dieses System ermöglicht dem Fahrer die Kontrolle des Reifendrucks während der Fahrt. Wenn der Reifendruck unter 220 kPa (2,2 bar) fällt, wird eine Warnung für zu niedrigen Reifendruck angezeigt. Das System berücksichtigt Temperaturänderungen und zeigt auf 20°C zurückgerechnete Werte an, damit bei wärmer werden Reifen und somit steigendem Reifendruck keine falsche Warnung ausgegeben wird.

ERGONOMIE UND KOMFORT FÜR LANGSTRECKENTOUREN

Eine Reihe von Modifikationen sorgen für erheblich gesteigerten Fahrkomfort und machen das sportliche Fahren auf langen Strecken noch einfacher als zuvor. Eine größere Frontscheibe bietet besseren Windschutz, und eine neue, wärmeabführende Verschalung hält Hitze weitestgehend vom Piloten fern.

Verbesserter Windschutz

  • Die elektrisch einstellbare Frontscheibe ist nun um 70 mm höher und im oberen Bereich breiter. Die größere Höhe der neuen Frontscheibe lässt die über die Oberkante der Scheibe geleitete Luft ruhig um den Helm des Fahrers herum strömen. Der breitere, obere Bereich der Scheibe bietet den Schultern und Oberarmen des Fahrers besseren Windschutz.
  • Während der Einstellbereich der Scheibe unverändert bleibt, können Fahrer diese nun auf zwei Arten einstellen. Der Knopf am linken Lenkergriff erlaubt die stufenlose Einstellung wie beim Vorgängermodell. Außerdem gibt es vier Voreinstellungen, zwischen denen der Fahrer wählen kann: tief, 1/2, 3/4, hoch.
  • Beim Abschalten der Zündung fährt die Frontscheibe in die niedrigste Stellung zurück. Wird die Zündung wieder eingeschaltet, fährt die Frontscheibe dank ihrer Speicherfunktion automatisch in die gewählte Voreinstellung zurück. (Wird, während die Scheibe in die Ruhestellung nach unten fährt, die Zündung wieder eingeschaltet oder der Frontscheiben-Einstellknopf gedrückt, nimmt das System an, dass es ein Problem gibt, und die Scheibe wird dort angehalten, wo sie in diesem Moment steht. Dieser „Problem-Modus“ wird zurückgesetzt, indem man die Zündung wieder ausschaltet und die Scheibe in ihre Ruhestellung fahren lässt.)
  • Von Schlitzen in der Frontscheibe wird Luft durch Kanäle der Innenverkleidung zu Lüftungsöffnungen nahe der Instrumentenkonsole geleitet. Der Ausgleich des niedrigeren Drucks an der Unterseite der Scheibe (im Bereich des Cockpits) trägt zur Vermeidung von Turbulenzen um den Kopf des Fahrers bei.
  • Um den Einfluss von Seitenwind zu mindern, können zwischen die oberen und mittleren Verkleidungsteile zusätzliche Windabweiser (in Europa als KME-Zubehör erhältlich) montiert werden.

Verbesserter Hitzeschutz

  • Zur Neukonstruktion der seitlichen und mittleren Verkleidungsteile wurde auch die CFD-Analyse eingesetzt. Die neu konstruierten Verkleidungsauslässe und Oberflächen der inneren Führungen erleichtern die Wärmeableitung, wodurch heiße Luft schneller entweichen kann. Die Seiten sind außerdem breiter, wodurch der Fahrer heißer Luft weniger ausgesetzt ist.
  • Die verbesserte Wärmeableitung trägt zum größeren Fahrkomfort bei. Heiße Luft vom Motor, die den Fahrer (besonders an den Schienbeinen) erreichte, wurde merklich reduziert.
  • Ein zusätzlicher Auspuffschützer im oberen Teil des Mittelrohrs trägt dazu bei, den Fahrer beim Stopp vor Hitze zu schützen.

Ergonomie

  • Eine viel Platz bietende und komfortable Sitzposition beugt der Ermüdung des Fahrers auf langen Touren vor und erleichtert es ihm, sein Gewicht weiter vor oder zurück zu verlagern.
  • Im Vergleich zur ZZR sind die Handgriffe der GTR um 96 mm weiter nach hinten und um 100 mm höher gelegt, was zu einer entspannteren und aufrechteren Sitzposition als bei einem reinen Supersportler führt, aber immer noch eine sportlichere Sitzposition als bei gängigen Sporttourern bietet.
  • Der Kraftstofftank reicht bis unter den Sitz und trägt so zur Massenzentralisierung bei. Diese Anordnung führt zu einer insgesamt schlanken Form und einer natürlicheren, bequemeren Sitzposition.
  • Der Kraftstofftank reicht bis unter den Sitz und trägt so zur Massenzentralisierung bei. Diese Anordnung führt zu einer insgesamt schlanken Form und einer natürlicheren, bequemeren Sitzposition.
  • Um möglichst große Schräglagenfreiheit und gleichzeitig auch mehr Komfort auf Langstreckenfahrten (durch bequemere Kniewinkel) zu ermöglichen, wurde die Sitzhöhe gegenüber der ZZR um 15 mm höher gelegt.
  • Die Sitzbank ist gestuft, um dem Beifahrer bessere Sicht nach vorn zu gewähren und ihm das Gefühl zu geben, näher am Fahrer zu sein – beides zu Gunsten größeren Fahrspaßes für den Beifahrer.
  • Die Fußrasten sind niedriger und weiter vorn als bei der ZZR angeordnet, was in Kombination mit dem höher liegenden Sitz eine entspanntere Sitzposition ergibt.
  • Die Beifahrerfußrasten sind ebenfalls für eine geringere Beugung der Knie und eine entspanntere Sitzhaltung angeordnet.

VERBESSERTE TOUREN-PERFORMANCE

Zum verbesserten Komfort tragen eine Reihe neuer Ausstattungsmerkmale bei, darunter die Griffheizung, ein neu positioniertes Ablagefach und Tankrucksack-Haken, deren praktischer Nutzen die Touren-Performance der 1400GTR weiter erhöht.

Griffheizung

  • Serienmäßig sind stufenlos einstellbare, beheizte Lenkergriffe montiert.
  • Der Schalter liegt leicht zugänglich in der Nähe des Fahrers.

Abschließbares Ablagefach

  • Das praktische Ablagefach wurde von der Oberseite des Tanks an einen neuen Ort auf der linken Seite verlegt und ist nun leichter zugänglich, wenn ein Tankrucksack verwendet wird.
  • Das Fassungsvermögen beträgt 0,9 Liter, aber eine tiefere Form erhöht die praktische Nutzbarkeit: der Stauraum ist mehr als ausreichend für kleine Dinge wie Sonnenbrille, Mobiltelefon, Audioplayer, etc.
  • Ein elektromagnetisches Schloss verhindert das unerlaubte Öffnen bei abgeschalteter Zündung. Das Ablagefach kann bei eingeschalteter Zündung durch einen Tastendruck geöffnet werden.
  • Das Ablagefach wird außerdem bei Geschwindigkeiten über 40 km/h automatisch verriegelt. (Das Schloss wird bei weniger als 3 km/h entriegelt.)

Tankrucksack-Haken

  • Haken an der Vorderseite des Tanks erleichtern das Befestigen eines Tankrucksacks.

Geräumige Koffer

    Die großvolumigen Koffer fügen sich elegant in das Styling der GTR ein. Die Koffer lassen sich leicht abnehmen. Sie sind wasserdicht und fassen ohne Probleme einen Integralhelm. Die Koffer sind so nah wie möglich an der Mitte und am Schwerpunkt des Motorrads angebracht. Bei ihrer gewichtssparenden Konstruktion wurde besonders darauf geachtet, dass sie den Massenschwerpunkt des Motorrads so wenig wie möglich beeinflussen.


  • Die maximale Zuladung für jeden Koffer beträgt 10 kg.

Hinterer Gepäckträger

  • Serienmäßig ist ein leichter Gepäckträger aus Kunststoff (maximale Tragfähigkeit 10 kg) montiert. An ihm kann ein Topcase montiert werden, das als Zubehör erhältlich ist.

Zubehör-Stromversorgung

  • Eine multifunktionale Steckdose liefert 12 Volt Wechselspannung und erlaubt den einfachen Anschluss von Zubehörgeräten. Die Belastbarkeit beträgt 40 Watt.

Neue Zubehörteile

  • Zu den neu erhältlichen Zubehörteilen gehören Motorschützer, ein größeres Topcase, ein Tankrucksack, eine GPS-Halterung, ein niedrigerer Sitz und Seitenspoiler.

FLAGGSCHIFF-DESIGN UND DETAILS VON HOHER QUALITÄT

  • Dem Stil eines echten Flaggschiffs angemessen, bietet die GTR1400 durch verbesserte Passgenauigkeit und Oberflächengüte sowie ein klareres, schnörkelloseres und sportliche Aussehen ein noch beeindruckenderes Erscheinungsbild.

Edlere Oberflächengüte, hochwertigeres Design

  • Verbesserte Passgenauigkeit und Oberflächenbehandlung führen zu höherer Qualität und einem luxuriöseren Eindruck.

Schalldämpfer-Design

  • Eine überarbeitete Schalldämpfer-Endkappe verleiht dem Schalldämpfer ein kompakteres Aussehen.
  • Die interne Konstruktion ist unverändert, aber die Endkappe selbst ist um 40 mm kürzer.

Neu positionierte Spiegel

  • Die Spiegel sind um 40 mm höher angebracht, wodurch eine bessere Sicht nach hinten gewährleistet ist.
  • Die neu positionierten Spiegel bieten außerdem besseren Schutz für die Hände des Fahrers.

Verkleidungsteile

  • Verkleidung und Karosserie der GTR wurden im Windkanal entwickelt, sind extrem aerodynamisch geformt und auf die Stabilität der Maschine bei hohen Geschwindigkeiten hin optimiert.
  • Die breite obere Verkleidung bietet exzellenten Schutz vor Wind und Wetter, und ihr Design unterstreicht das sportliche Styling, anhand dessen die GTR sofort als Kawasaki zu erkennen ist.
  • Durch Überarbeitung der Verkleidungsteile und eine Neupositionierung der Spiegel entstehen eine Reihe nach vorn geneigter Designlinien, die der GTR ein klareres, schnörkelloseres und aggressiveres Aussehen verleihen.

Beleuchtung

  • Helle Multireflektor-Scheinwerfer werfen einen breiten Lichtkegel auf die Fahrbahn und schaffen so bei Nacht zusätzliches Vertrauen. Spezielle „Lichtleitlinsen“ an den Seiten des Scheinwerfers machen das Motorrad von der Seite her besser sichtbar.
  • Die sportliche LED-Heckleuchte ist im Interesse einer besseren Sichtbarkeit von hinten hoch angebracht.
  • Die vorderen Blinkleuchten sind in die Frontverkleidung integriert, und die hinteren Blinkleuchten sind auch bei montierten Koffern stets gut sichtbar.

Sportliche Instrumentierung

  • Die sportlichen Multifunktionsinstrumente sind mit denen der ZZR1400 identisch und verfügen über ein leicht ablesbares, schwarz hinterlegtes Anzeigefeld.
  • Die Multifunktionsanzeige zeigt nun auch die Umgebungslufttemperatur an. Der Sensor befindet sich am Einlasskanal (dem am weitesten vom Motor entfernten Punkt). Bei Fahrten unter 20°C wird der Messwert festgesetzt, da die Motorwärme diesen beeinflusst.
  • Andere neue Funktionen der Instrumente sind u.a. die Anzeige der K-ACT-Betriebsart, die Anzeige für wirtschaftliche Fahrweise (Economical Riding Indicator) und die Anzeige für die Betriebsart zum Kraftstoffsparen (Fuel Economy Assistance Mode).
  • Der Betriebsart-Wahlschalter auf der Vorderseite des linken Lenkergriffs (wo bisher der Schalter für die Lichthupe saß) ist angenehmer gelegen, da der Fahrer nun die LCD-Betriebsarten wechseln kann, ohne die Hand vom Lenker zu nehmen. Fahrer können zwischen durchschnittlichem Kraftstoffverbrauch, aktuellem Kraftstoffverbrauch, verbleibender Reichweite, Reifendruck, Batteriespannung und Umgebungslufttemperatur umschalten.



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