Im Jahr 1988 verließ das erste BMW-Motorrad mit ABS die Fertigungshallen. Damals wurde die Modell der K-Serie mit einem aufpreispflichigen ABS (Kosten: 1980,- DM) angeboten. 1993 wurde in der BMW R 1100 RS die nächste Entwicklungsstufe, das ABS II, erstmals eingebaut.
Bereits im Jahr 2004 rollte mit einer für das Rote Kreuz ausgestatteten BMW R 1100 RT das 500.000. BMW Motorrad mit ABS vom Band. Heute, nur rund fünf Jahre später, blickt BMW Motorrad auf die doppelte Produktionszahl mit ABS ausgerüsteter Motorräder zurück: am Montag, dem 31. August 2009 verlies mit einer BMW K 1300 R die einmillionste BMW mit dem BMW Motorrad Integral ABS die Werkshallen in Berlin-Spandau. Im Beisein von BMW Motorrad Werkleiter Hermann Bohrer fuhr der bekannte deutsche Schauspieler, Drehbuchautor und Hörbuchsprecher Hannes Jaenicke die K 1300 R vom Band.
Mittlerweile werden 90 Prozent aller BMW Motorräder bereits ab Werk mit dem Sicherheitsplus ABS ausgeliefert.
Den Höhepunkt der derzeitigen technischen ABS-Entwicklung bei Motorrädern setzt das neue, für die S 1000 RR und deren supersportliche Einsatzwecke entwickelte BMW Motorrad Race ABS. Danei handelt es sich um ein völlig neu entwickeltes System, das nochmals deutlich leichter als bisherige Teilintegralsysteme ausfällt. Mit lediglich 1,5 kg Gewicht der Steuereinheit und einem Gesamtgewicht von lediglich 2,5 Kilogramm bietet es hervorragende Voraussetzungen für den Einsatz in Supersport-Motorrädern.
Mit Ausnahme der Enduro G450X kann für jedes BMW-Motorrad ABS als Sonderausstattung bezogen werden, bzw. ist oft auch bereits in der Grundausstattung enthalten.
Quelle: BMW Presse
Eine Million ABS-Motorräder von BMW
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