TEAM BMW MOTORRAD MOTORSPORT BETRITT EINMAL MEHR NEULAND
Bei der vierten Runde zur Superbike Weltmeisterschaft im niederländischen Assen (am kommenden Sonntag, 26.April 09) trifft das Team BMW Motorrad Motorsport abermals auf eine Rennstrecke, für die noch keinerlei Daten zur Verfügung stehen. Zwar kennen Troy Corser und Ruben Xaus den 4,555 Kilometer langen Kurs bestens, doch mit der neuen BMW S 1000 RR werden sie ihn dennoch zum ersten Mal befahren. Auch diesmal gilt es, nicht nur ein gutes Setup für die beiden Rennen zu erarbeiten, sondern auch gute Startplätze herauszufahren. Bei den ersten drei WM Runden in Phillip Island, Qatar und Valencia machte das neue Superpole System den beiden Piloten jeweils einen Strich durch die Rechnung und sorgte für Startplätze in der vierten und fünften Reihe. Angesichts der durchweg viel versprechenden Rundenzeiten im Training wäre es deshalb interessant zu sehen, wie sich Corser und Xaus bei den beiden Rennen am kommenden Sonntag in Assen mit einem Start aus der ersten oder zweiten Reihe schlagen würden.
Troy Corser: “Assen gilt zwar nach wie vor als echte Fahrerstrecke, hat sich nach dem Umbau in ihrem Streckencharakter aber gewandelt. Der neue Kurs ist keine schlechte Strecke, aber eben längst nicht mehr so flüssig wie früher, und das könnte für uns ein kleines Problem darstellen. Beim gegenwärtigen Stand der Entwicklung scheint es, als lägen dem Motorrad flüssigere Strecken mehr, als so genannte Start-Stop-Strecken. Aber selbstverständlich arbeiten wir hart daran, das Motorrad für jedweden Streckencharakter perfekt hinzubekommen. Doch das braucht eben Zeit und viele Testrunden. Das bekommen wir aber zweifellos hin, und sollte uns eine gute Superpole gelingen, werden wir unsere Resultate sicher deutlich verbessern können.”
Ruben Xaus: “Die alte Strecke in Assen war toll, und ich glaube, es gab nicht einen Fahrer, der sie nicht mochte. Die neue Strecke ist zwar nicht schlecht, hat aber viel von ihrem Charakter eingebüßt. Natürlich ist sie für alle Fahrer dieselbe, doch bei uns kommt erschwerend hinzu, dass wir für unser Motorrad über keinerlei Daten und Erfahrungswerte aus der Vergangenheit verfügen. Mit dieser Situation will ich so schnell wie möglich klar kommen und vor allem meinen „schwarzen Freitag” im Training verhindern. Ich muss einfach einige Startreihen weiter vorne stehen, damit ich in den Rennen nicht ständig Aufholjagden starten muss. Die S 1000 RR ist ein fantastisches Motorrad, dessen Potenzial bisher noch nicht in Erscheinung trat. Der Tag wird aber kommen, und ich glaube, es dauert auch nicht mehr allzu lange.
Quelle: BMW
BMW: Erwartungen für Superbike Runde 4 in Assen