Dakar 2009: die Hälfte ist geschafft

10.01.2009 | Beitrag von Redaktion   

cyril_despres2Heute, am 10.Jänner ist Ruhetag bei der Dakar, Zeit für eine erste Zusammenfassung:
Sieben der insgesamt 14 Etappen sind vorüber. An der Spitze haben sich die Top-Fahrer gruppiert, das Teilnehmerfeld hat sich von 235 Startern auf jetzt noch 139 FahrerInnen und Fahrer reduziert

Auf den ersten Blick sieht der Zwischenstand nach einer klaren Angelegenheit aus: Marc Coma hat einen Polster von fast einer Stunde auf den an 2. Stelle liegenden Jonah Street. Zwei der vor dem Start als Mit-Favoriten genannten Fahrer, Cyril Despres und David Casteu haben schon mehr als 1,5 Stunden Rückstand.

Doch dieser erste Blick kann auch trügerisch sein. Despres und Casteu haben ihren Rückstand zum überwiegenden Teil nicht beim Fahren sondern wegen Problemen mit den Reifen auf den ersten Etappen aufgebaut. Rechnet man den Zeitverlust, der wegen technischer Probleme entstand, aus dem Zwischenstand heraus, dann liegen Coma, Despres und Casteu durchaus in Schlagdistanz zueinander.

Probleme, die auch Mark Coma oder Jonah Street noch treffen können, beide wurde davon bisher weitgehend verschont. Dazu kommt, dass die wirklichen Herausforderungen noch auf die Piloten warten.

Die 9. Etappe führt durch die Atacama-Wüste, perfektes Terrain für Cyril Despres. Etappe 10 beinhaltet die längste Wertungsstrecke der Dakar 2009 mit 666 Kilometern, bei denen die Route erneut über Dünen führt. Die 11. Etappe schließlich führt vom Pazifik auf 4.700 m Seehöhe – die Andenüberquerung zurück nach Argentinien. Zwar nur 215 Kilometer Wertung aber bis hin zu einem Winterbruch ist an diesem Tag alles möglich.

Am Ende dieser drei Etappen kann wohl erst eine Prognose gewagt werden. Bis dahin ist für Spannung gesorgt.

Bei den Quads hält sich Camelia Liparoti mit dem KTM-Quad zwar noch im Rennen, bleibt jedoch mit einem Rückstand von fast 30 Stunden und an der letzten Position des Feldes ohne Chance für einen Platz ganz vorne.




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