Pascal Terry, der gestern gefunden wurde, ist an einem Herzinfarkt verstorben. Dies ergab die von den Behörden angeordnete Obduktion.
Wie zwischenzeitlich bekannt wurde, hatte sich Terry auf der 2. Etappe am vergangenen Sonnatg nach 197 Kilometern mit seinem Motorrad im Sand festgefahren, daher war ihm der Sprit ausgegangen.Er setzte einen Notruf ab, nahm diesen aber wieder zurück, nachdem er sich von einem anderen Piloten Treibstoff organisieren konnte.Danach zeichnete das Rallye-interne System allerdings keine Weiterfahrt auf.
Zwei Kontaktversuche seitens der Veranstalter blieben erfolglos, am Abend langte dann ein Notsignal ein. Bei der folgenden Kommunikation gab es jedoch Probleme. Obwohl der Notruf bereits am Sonntag in der Zentrale in Paris einlangte, wurden die Veranstalter vor Ort erst am Montag darüber in Kenntnis gesetzt. Die eingeleitete Suche wurde auch abgebrochen, da es zwischenzeitlich geheissen hatte, Terry wäre im Camp angekommen. Da der Franzose mit eigenen Mitteln nicht aufgefunden wurde, wurden die Behörden am Dienstag über sein Verschwinden informiert. Gestern früh dann die traurige Gewissheit. Rund 300 Meter abseits der Strecke, neben seinem fahrbereiten Motorrad, wurde er unter einem Baum aufgefunden.
Pascal Terry nahm das erste Mal auf einem Motorrad an der Rallye Dakar teil.
Er ist das 56. Todesopfer in der Geschichte der Rallye Dakar
Dakar 2009: Terrys Todesursache geklärt
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