BMW Superbike Test in Kyalami

16.12.2008 | Beitrag von Redaktion   

Noch viel Arbeit, aber es gibt Fortschritte

Der abschließende Tag des auf drei Tage (10.-12.Dezember) angesetzten Pirelli-Tests hielt für das Team BMW Motorrad Motorsport sowohl Herausforderungen als auch Fortschritte bereit, doch am Ende verließ das Team Kyalami in positiver Stimmung, um die Erkenntnisse für die kommenden Tests einfließen zu lassen. Anstatt auf die Jagd nach Rundenzeiten zu gehen, testeten die Fahrer Troy Corser und Ruben Xaus so viel wie möglich und gaben dem Team wertvolle Rückmeldungen. Dennoch war Corser glücklich, dass seine schnellste, auf Rennreifen erzielte Zeit, nicht weit von der Spitze entfernt war und dass noch viel Potential zu holen ist.

Der Italiener Michel Fabrizio (Ducati) setzte mit 1.39,714 min die schnellste Zeit dieses Tests. Zweitschnellster war der Amerikaner Ben Spies (Yamaha) gefolgt von Noriyuki Haga (Ducati).

Troy Corser: “Ich bin ziemlich zufrieden mit dem, was wir während dieser drei Tage bewerkstelligt haben. Ruben und ich konnten dem Team gewiss eine Fülle an Informationen liefern mit denen nun weitergearbeitet werden kann. Es ging nicht um die Jagd nach irgendwelchen Rundenzeiten, vielmehr wollten wir verschiedene Dinge ausprobieren und deren Auswirkungen auf das Motorrad sehen. Heute war es viel heißer als an den vergangenen beiden Tagen, und es lohnte sich wirklich nicht, während der Mittagszeit zu testen. Ich denke, wir haben die richtige Entscheidung getroffen, denn kaum jemand anderes ging auf die Strecke. Am späteren Nachmittag kühlte es ab. Es wäre gut gewesen etwas früher raus zu fahren, doch mein Motorrad hatte ein kleines Problem. Heute hatte ich eingangs einen leichten Sturz aber ich habe mich dabei nicht verletzt.
Alles in allem bin ich realistisch, was unsere drei Tage hier anbelangt. Es lief mehr oder weniger wie erwartet, vielleicht sogar ein bisschen besser. Das Entscheidende ist, dass wir uns während dieser drei Tage konstant verbesserten. Jetzt haben wir jede Menge Arbeit bis zum nächsten Test.”

Ruben Xaus: “Natürlich wäre ich gegen Ende gerne schneller gefahren, aber das war nicht der Grund weshalb wir hierher kamen. Wir kamen hierher, um das Motorrad auszutesten, es besser zu verstehen und es dazu zu bringen, das zu tun was wir von ihm wollen. Troy und ich haben verschiedene Fahrstile. Da er viel Erfahrung mit Vierzylinder-Maschinen hat, wusste ich, dass er schneller als ich sein würde. Das Wichtigste ist jedoch, dass wir beide der Mannschaft gute Rückmeldungen gegeben haben, mit denen sie jetzt arbeiten kann. Ich bin glücklich über unsere Fortschritte, dass ich nicht gestürzt bin und dass ich nun die Weihnachtszeit gesund und fit fürs nächste Jahr genießen kann.”

Rainer Bäumel (Projektleiter): “Gestern haben wir uns etwas seitwärts bewegt und trotzdem sehr viele wichtige Informationen erhalten. Obwohl unsere Rundenzeiten nicht so gut waren, sehe ich den Test sehr positiv. Er stimmt mich für den kommenden Test optimistisch. Wir sind ein neues Team, und ich bin glücklich, dass alle hervorragend zusammenarbeiten und hoch motiviert die Herausforderung angehen. Ein wenig Ruhe tut uns jetzt allen gut, bevor wir beim nächsten Test weitere Fortschritte machen.”

Rundenzeiten:
1. Fabrizio (Ita-Ducati) 1’39″714
2. Spies (Usa-Yamaha) 1’39″978
3. Haga (Jpn-Ducati) 1’39″984
4. Rea (GB-Honda) 1’40″035
5. Checa (Spa-Honda) 1’40″170
6. Neukirchner (Ger-Suzuki) 1’40″394
7. Kagayama (Jpn-Suzuki) 1’40″675
8. Biaggi (Ita-Aprilia) 1’40″768
9. Nakano (Jpn-Aprilia) 1’40″968
10. Kiyonari (Jpn-Honda) 1’41″067
11.  Troy Corser (Aus-BMW Motorrad Motorsport) 1’41″102

12. Sykes (GB-Yamaha); 1’41″562
13. Ruben Xaus (Spa-BMW Motorrad Motorsport) 1’41″996

Quelle:BMW




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