Vergesst den Erzberg und die Romaniacs. Am 27. November startet etwas wirklich Hartes: die Mutter aller Enduro-Herausforderungen, die “Roof of Africa Rallye”
Seit mehr als 40 Jahren wird das Rennen im Königreich Lesotho, mittten in Südafrika, veranstaltet. Und wurde in dieser Zeit zur bedeutendsten Off-Road Veranstaltung im Süden des Kontinents. Während früher noch Automobile auf die Strecke gelassen wurden, ist das Rennen seit einigen Kahren nur noch für Motorräder und Quads frei (Wenn man die Bilder sieht, versteht man warum). Mehr als 200 Piloten werden starten, ankommen nur wenige.
KTM hat heuer erstmals für 20 Enduro-Enthusiasten aus Österreich und Deutschland ein Paket bestehend aus Anreise, Unterkunft und Verpflegung, 5 Tages-Trainingscamp und dem Werks-Rennservice zusammen gestellt. Das Fahrzeug der Wahl ist die KTM 300 EXC.
Tag 1: Round the Houses:
60 Kilometer auf einer supermoto-ähnlichen Strecke sind die Aufwärmrunde für das, was danach kommt. Es geht mitten durch begeisterte Menschenmengen in Lesotho. Der Sieger schafft sich gleichzeitg die beste Startposition für den 2. Tag
Tag 2:
Alles ist dabei – brütende Hitze, subtropische Temperaturen, steile Aufstiege über riesige Felsblöcke, halsbrecherische Abfahrten und das Erklimmen der der Pässe mehr als 3.000 Meter hohen Maluti Mountains. Schnee inklusive.Es gibt Streckenabschnitte mit Namen wie The Boiler oder The Pressure Cooker, die zum Teil noch nie mit Motorrädern befahren wurden.
Tag 3:
90% der Starter werden nicht ins Ziel kommen. Mut und Durchhaltevermögen gehören ebenso dazu wie fahrerisches Können. Im Vorjahr verbrachte Sieger Louwrence Mahony am 3. Tag 11 Stunden auf, neben und unter dem Motorrad.
KTM domiert das Rennen seit einigen Jahren. Auch heuer gehen die Favoriten Louwrence Mahony, Daryl Curtis, Riaan Van Niekerk oder der Neuseeländer Chris Birch wieder auf einer Enduro aus Mattighofen an den Start.
Fotos: KTM, Bilder aus dem Jahr 2007




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