KTM 990 Supermoto T mit Video
Noch eine Supermoto von KTM: die 990 SMT hat eine größere Reichweite als die Supermoto-Schwestern aus dem KTM-Stall. Nicht, weil sie einen größeren Tank als die neue 990 Supermoto R hat, sondern weil es die FahrerInnen länger drauf aushalten sollen.
Dafür sorgen ein modifizierter Windschutz, eine verbesserte Sitzposition. Und schaut auch mit Seitenkoffern nicht komisch aus. Trocken wiegt die SMT 196 kg – da kommen dann noch 19 Liter Tankinhalt dazu, leistet 115 PS.
Weils es so nett formuliert ist, hier ein KTM-Originaltext dazu: “Der LC8-Motor baut extrem kompakt und ist mit nur 58 kg der leichteste Twin in der 1000er-Klasse. Auch der stabile Chrom-Molybdän-Rahmen ist mit nur 11 kg ein echtes Leichtgewicht. Der kurze Radstand von 1.510 mm sorgt gemeinsam mit dem radikalen Steuerkopfwinkel von 64,6° für extrem sportliches Fahrfeeling. Das fein abgestimmte WP Fahrwerk überzeugt auf der Kartstrecke genauso wie auf der Autobahn”.
Ja, das wars
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Es ist kein Vergleich zur GS – Ich habe dieses Modell lediglich erwähnt um auf die Verkauszahlen hinzuweisen. Die derzeitige Personalsituation und die geringe Auslastung im Werk gibt mir hier leider Recht. Was wäre denn so Schlimm daran, einen soliden “Vernunfttourer” ins Programm zu nehmen? KTM schießt sich langfristig mit diese Ready to Race Politik selbst ins Bein, weil denen schlichtweg die Kundschaft ausgeht.
Ich hatte selbst ne 620, finde die Marke immer noch Top. Auf großer Fahrt benötige ich aber etwas solides, kein Sportmotorrad mit Radialpumpe. Da muss ein ordentliches Heck dran, ein großer Tank, leichter Windschutz. Ja natürlich – Auch ein paar Heizgriffe gehören dazu, und ein ABS tut ebenfalls gut, wenn man die nördlichen Regionen bereisen möchte. Und warum bitteschön sollte KTM so etwas nicht bauen wollen? Das ganze dann noch um die 9000 – 10.000 Euro. Robust wie ein Lada Niva oder ein IFA-Laster, nur eben auf zwei Räder … Man muss es nur wollen, dass ist das Problem.
Also KTM SM 95o oder 990 mit einer GS zu vergleichen ist ja wohl nicht war. Zwischen den Motorräden liegen Welten. GS ab 50 zum verreisen (möglichst mit ABS
)und SM 990 für alle Strecken und zur ”Freude am Fahren”. Die GS ist meiner Meinung ein völlig veraltetes Motorkonzept und für ein Motorrad viel zu schwer- siehe auch den Versuch mit der HP 2 was zu reißen und in die Nähe des KTM Erlebnisses zu kommen. Ich hatte mehrere GS auf verschiedenen Reisen und verschiedener Modelljahre geliehen und besitze selbst eine SM 950 und kann mit Recht sagen das man nie wieder auf eine GS steigt wenn man einmal mit KTM’s Supermoto unterwegs war. Und weil man diese Art des Fahrens auch auf längeren Strecken geniessen will finde ich die Entwicklung einer SMT nicht schlecht.
Man schielt seitens KTM gerne auf die Verkaufszahlen der BMW-GS Modelle. Wieso ist man dann seitens KTM nicht in der Lage, von Anfang an mal einen richtigen Tourer auf die Beine zu stellen und zwar mit ABS, mit einer Sitzhöhe von max 80 cm und vielleicht mal einem Preis der sich deutlich unterhalb der BMW Preisliste orientiert? Und was will ich dann mit so einem Fahrzeug bitteschön auf der Kartbahn? Drehmoment braucht der Reisende, da tun es auch moderate 98PS. Ein Spritverbrauch von durchschnittlich 7 Liter ist ebenfalls indiskutabel. Liebe Leute, die Welt ist Grün, nicht Orange und euer LC4 620 Klientel ist mittlerweile auch schon > 40ig Jahre. Baut doch mal ein Fahrzeug für eine gesittete Fahrweise, Downsizing ist angesagt. Qualitativ hochwertig, Leicht, Sicher und Bequem. Dann klappt es auch mit den Umsatzzahlen.