KTM Zero Emission

21.10.2008 | Beitrag von Redaktion   

Still und leise durch den Wald. Wenn alles so kommt wie geplant, dann wird das schon in 2 Jahren möglich sein. Und wahrscheinlich wird man bei der von KTM vorgestellten Variante eines Elektrobikes weniger hören als bei einem Moutainbike. Immerhin man nicht mehr selbst bergauf keuchen. Da freuen sich Reh und Hase !

Von KTM gemeinsam mit arsenal resach und mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie entwickelt, ist die “Zero Emission” eine Antwort auf die steigenden Anforderungen an Umweltschutz und Energiesparen.

Der Antriebsteil kommt von arsenal research: Gespeichert wird der Strom in 17 kg schweren Lithium-Mangan-Batterien, die sinnvollerweise dort unterbracht sind, wo sonst der Tank sitzt. Dafür entfallen Kupplung, Auspuff, Tank.  Mit rund 90kg wird das Gewicht wesentlich unter dem einer Enduro mit vergleichbaren Leistungsdaten liegen, die meistens mehr als 100kg auf die Waage bringt. Die Leistung liegt bei ca. 7,5 KW,  Schwerpunkt liegt auf hohem Drehmoment mit guten Beschleunigungswerten. Standard sind 12,5 Nm, wobei  kurzfristig  bis zum 3,5-fachen (40 Nm) auf das Hinterrad gebracht werden können .

Der Antriebsteil wurde bei arsenal research am Computer ausgiebig getestet. Lt.  DI Franz Pirker wurden dabei virtuelle Tests absolviert, die ca. 1000 Stunden Testfahrten unter realen Bedingungen entsprechen. Dafür wurden 12 Stunden Rechnerzeit aufgewendet.

Nachdem man seine Enduro daheim einfach eine Stunden lang an der Steckdose aufgeladen hat, kann man ca. 40 Minuten damit durchs Gelände fahren (auf normalen Strassen etwas länger).  Gefahren wird ohne Schalten und Kupplung, einfach mit Drehen am Gasgriff.  Im Gelände ist also volle Konzentration auf das Fahren selbst möglich.

Nach Angabe von KTM wird der Preis der Zero Emission leicht über dem einer vergleichbaren herkömmlichen Maschine liegen




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