Ist der Klimawandel schuld ….
… dass an den heissen Tagen …
… Bikerinnen mit der richtigen Bekleidung ….
… in der Minderheit sind ?
O.k., kann man sagen, die amerikanischen Biker, die sind einfach viel cooler als wir hier auf dem alten Kontinent.
Aber warum sind viele von uns genauso …. vorsichtig formuliert: gedankenlos ?
Sobald das Thermometer ein wenig über 30° klettert, überhitzen auch die Gehirne vieler Bikerinnen. T-Shirt, kurze Hose, manchmal alles auch noch ohne Helm, wird zur Regel.
Wenn der Fahrtwind durchs Haar bläst, dann geht es uns viel besser als diesen armen Autofahrerinnen, die sich in ihren überhitzten Karossen über die Straßen plagen müssen.
Frisch gekühlt an den Kolonnen vorbei erleben wir die wahre Freiheit auf zwei Rädern !
Denn wir wissen: sobald es diese Temperaturen hat, kommt kein einziges Auto mehr aus einer Querstraße geschossen, liegt kein Sand, kein Kies oder sonst etwas Rutschiges auf dem Asphalt, schert niemand mehr ohne zu Schauen aus einer Kolonne aus, laufen keine Tiere mehr über die Fahrbahn. Und natürlich das beste Argument von allen: bei der Hitze wird der Asphalt ganz weich !
Ja, das ist so richtig schön, wenn es heiß ist, da ist die Bikerwelt in Ordnung !
Das einzige, was uns das Gesetz vorschreibt, ist das Tragen eines Helms. Damit der Kopf geschützt wird. Der Rest bleibt einem selbst überlassen. Wenn es darum geht, kein Gesetz zu übertreten, dann passt es ja.
Für alle, die noch nicht wissen, wohin die Tour am nächsten sonnigen, heißen Tag gehen soll: in jedem Krankenhaus gibt es eine Unfallambulanz mit Chirurgie. Dort finden wir sicher ein paar Biker-Kolleginnen, die uns gerne über ihre letzte coole Ausfahrt berichten wollen. Und darüber, wie es ist, eben einmal das gesetzliche Minimum zu erfüllen.
PS: vergangene Woche starb in Oberösterreich ein junge Mutter, weil sie für eine kurze Runde ums Haus den Helm nicht aufsetzte.


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