Generationswechsel

07.11.2006 | Beitrag von Redaktion   

RC211V – eine Legende nimmt ihren Abschied

Mit dem spektakulären Saisonfinale in Valencia am 29. Oktober und der Krönung von Nicky Hayden zum MotoGP Weltmeister 2006 nahm auch gleichzeitig die legendäre RC211V ihren Abschied. Die RC211V war das einzige Motorrad, das mit einem Fünfzylinder-V Motor ausgestattet in der MotoGP an den Start ging. Das HRC Werks- und einige Kundenteams erreichten herausragende Erfolge mit dem Motorrad der Königsklasse. In 82 MotoGP Rennen pilotierten zehn Honda Fahrer die RC211V zu insgesamt 48 Rennsiegen. Hondas RC211V gewann somit mehr Rennen als jedes andere MotoGP Bike.

Die RC211V ist seit jeher trotz der gewaltigen Leistung ein äußerst fahrerfreundliches Motorrad. Sie ist sehr schlank, muskulös und kompakt gebaut und sowohl der Motor, das Chassis und die Aerodynamik unterstützen sich wechselseitig für ausgewogene Balance und maximale Performance.

Die letzten fünf Jahre dominierte die RC211V das Renngeschehen und setzte neue Maßstäbe hinsichtlich Performance, Fahrbarkeit und Zuverlässigkeit. Die wichtigsten technischen Eckdaten der RC211V sind der flüssigkeitsgekühlte Fünfzylinder-V Motor, der mehr als 240 PS Leistung erbringt, und das Gewicht von etwas mehr als 148 kg. In ihrem Debütjahr 2002 siegte die RC211V mit den Piloten Valentino Rossi, Tohru Ukawa, Alex Barros in 14 von 16 Rennen.

Durch diese hervorragende Bilanz sicherte sich die RC211V auf Anhieb sowohl den Konstrukteurs- als auch den WM-Titel.

Noch erfolgreicher verlief die Saison 2003. 15 Siege in 16 Rennen erreichten die Piloten Valentino Rossi, Sete Gibernau und Max Biaggi, die in der genannten Reihenfolge die Weltmeisterschaft auf den Plätzen 1, 2 und 3 beendeten. Gleichfalls ging auch der Konstrukteurstitel an Hondas RC211V.

In der Saison 2004 wurden an der RC211V kleine Änderungen durchgeführt und der Fünfzylinder-V Motor verfügte fortan über noch mehr Leistung. Alex Barros erreichte im GP von Italien mit der RC211V eine sensationelle Geschwindigkeit von 343 km/h. Sete Gibernau, Makoto Tamada und Max Biaggi erreichten 7 Siege in 16 Rennen. Der Weltmeistertitel blieb Honda verwehrt, unter den Top 6 Fahrern der WM-Endwertung finden sich mit Sete Gibernau, Max Biaggi, Alex Barros, Colin Edwards und Makoto Tamada jedoch 5 Honda Piloten. Der Konstrukteurstitel ging erneut an Honda.

Unvergessen bleibt der erste MotoGP Sieg von Nicky Hayden 2005 vor heimischem Publikum in Laguna Seca, auch Alex Barros und Marco Melandri siegten mit der RC211V in ihrer vierten Saison. In Summe erreichte die RC211V 2005 4 Siege und Platz 2 der Konstrukteurswertung.

2006 war eine der spannendsten Saisonen überhaupt. Mit Dani Pedrosa und Casey Stoner kamen zwei Rookies in die MotoGP, die sich auf Anhieb auf der RC211V wohl fühlten. So erreichte Dani Pedrosa, er wurde auch zum Rookie of the Year 2006 gewählt, im erste Saisonrennen bereits Platz 2. Pedrosa eroberte im vierten Rennen seinen ersten MotoGP Sieg, ein weiterer Sieg sollte noch folgen. Zwei Siege im Debütjahr einzufahren gelang zum letzten Mal Freddie Spencer Anfang der 80er Jahre. Dies sind klare Indizien für die ausgesprochen leichte Fahrbarkeit der RC211V. Neben Pedrosa siegten 2006 auch Marco Melandri, Toni Elias und der spätere Weltmeister 2006 Nicky Hayden. Mit dem Sieg von Hayden in Assen erreichte Honda gleichzeitig seinen 200. Sieg in der Königsklasse.

Alle Siege in der 500 ccm und MotoGP Klasse addiert ergeben diese beeindruckende Summe. 2006 erreichte die RC211V 8 Siege in 17 Rennen. Mit Nicky Hayden dominierte ein routinierter Honda Pilot die Weltmeisterschaft von Beginn an. Bis auf ein Rennen, der Amerikaner wurde ohne sein zutun ins Aus befördert, beendete er jedes Rennen in den Punkterängen. Nach dem Ausfall im vorletzten Rennen verlor er die WM-Führung und die Titelentscheidung wurde bis zum finalen Lauf in Valencia vertagt. Nach einem extrem starken und taktisch klugen Lauf in Valencia kürte sich Nicky Hayden verdient zum MotoGP Weltmeister und Honda sicherte sich zum vierten Mal den Konstrukteurstitel mit der RC211V.


Die RC211V ist seit jeher trotz der gewaltigen Leistung ein äußerst fahrerfreundliches Motorrad. Sie ist sehr schlank, muskulös und kompakt gebaut und sowohl der Motor, das Chassis und die Aerodynamik unterstützen sich wechselseitig für ausgewogene Balance und maximale Performance.

Die letzten fünf Jahre dominierte die RC211V das Renngeschehen und setzte neue Maßstäbe hinsichtlich Performance, Fahrbarkeit und Zuverlässigkeit. Die wichtigsten technischen Eckdaten der RC211V sind der flüssigkeitsgekühlte Fünfzylinder-V Motor, der mehr als 240 PS Leistung erbringt, und das Gewicht von etwas mehr als 148 kg. In ihrem Debütjahr 2002 siegte die RC211V mit den Piloten Valentino Rossi, Tohru Ukawa, Alex Barros in 14 von 16 Rennen.

Durch diese hervorragende Bilanz sicherte sich die RC211V auf Anhieb sowohl den Konstrukteurs- als auch den WM-Titel.

Noch erfolgreicher verlief die Saison 2003. 15 Siege in 16 Rennen erreichten die Piloten Valentino Rossi, Sete Gibernau und Max Biaggi, die in der genannten Reihenfolge die Weltmeisterschaft auf den Plätzen 1, 2 und 3 beendeten. Gleichfalls ging auch der Konstrukteurstitel an Hondas RC211V.

In der Saison 2004 wurden an der RC211V kleine Änderungen durchgeführt und der Fünfzylinder-V Motor verfügte fortan über noch mehr Leistung. Alex Barros erreichte im GP von Italien mit der RC211V eine sensationelle Geschwindigkeit von 343 km/h. Sete Gibernau, Makoto Tamada und Max Biaggi erreichten 7 Siege in 16 Rennen. Der Weltmeistertitel blieb Honda verwehrt, unter den Top 6 Fahrern der WM-Endwertung finden sich mit Sete Gibernau, Max Biaggi, Alex Barros, Colin Edwards und Makoto Tamada jedoch 5 Honda Piloten. Der Konstrukteurstitel ging erneut an Honda.

Unvergessen bleibt der erste MotoGP Sieg von Nicky Hayden 2005 vor heimischem Publikum in Laguna Seca, auch Alex Barros und Marco Melandri siegten mit der RC211V in ihrer vierten Saison. In Summe erreichte die RC211V 2005 4 Siege und Platz 2 der Konstrukteurswertung.

2006 war eine der spannendsten Saisonen überhaupt. Mit Dani Pedrosa und Casey Stoner kamen zwei Rookies in die MotoGP, die sich auf Anhieb auf der RC211V wohl fühlten. So erreichte Dani Pedrosa, er wurde auch zum Rookie of the Year 2006 gewählt, im erste Saisonrennen bereits Platz 2. Pedrosa eroberte im vierten Rennen seinen ersten MotoGP Sieg, ein weiterer Sieg sollte noch folgen. Zwei Siege im Debütjahr einzufahren gelang zum letzten Mal Freddie Spencer Anfang der 80er Jahre. Dies sind klare Indizien für die ausgesprochen leichte Fahrbarkeit der RC211V. Neben Pedrosa siegten 2006 auch Marco Melandri, Toni Elias und der spätere Weltmeister 2006 Nicky Hayden. Mit dem Sieg von Hayden in Assen erreichte Honda gleichzeitig seinen 200. Sieg in der Königsklasse.

Alle Siege in der 500 ccm und MotoGP Klasse addiert ergeben diese beeindruckende Summe. 2006 erreichte die RC211V 8 Siege in 17 Rennen. Mit Nicky Hayden dominierte ein routinierter Honda Pilot die Weltmeisterschaft von Beginn an. Bis auf ein Rennen, der Amerikaner wurde ohne sein zutun ins Aus befördert, beendete er jedes Rennen in den Punkterängen. Nach dem Ausfall im vorletzten Rennen verlor er die WM-Führung und die Titelentscheidung wurde bis zum finalen Lauf in Valencia vertagt. Nach einem extrem starken und taktisch klugen Lauf in Valencia kürte sich Nicky Hayden verdient zum MotoGP Weltmeister und Honda sicherte sich zum vierten Mal den Konstrukteurstitel mit der RC211V.

Durch die Hubraumbeschränkung auf 800 cm³ wird 2007 die RC211V von der RC212V abgelöst. Das Nachfolgebike weist nicht nur mit ihrem Namen auf die erfolgreiche Vorgängerin hin, auch die prägenden Eigenschaften der RC211V wie Fahrbarkeit, Zuverlässigkeit und Performance werden mit dem neuen Vierzylinder MotoGP Bike fortgeführt. Nach ersten Testrunden bestätigt Werkspilot Dani Pedrosa die leichte Fahrbarkeit der RC212V.

Sie sei mit jener der RC211V vergleichbar. Naturgemäß sind die Abmessungen der RC212V etwas kleiner und kommen somit vor allem dem Spanier Pedrosa sehr entgegen. Weiters zeigte er sich auch vom Kurvenspeed des 800 cm³ Bikes sehr beeindruckt.

Durch die Reglementänderung verspricht die nächste Saison zusätzlich jede Menge Spannung.




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