Kroatien – Italien 05

30.09.2006 | Beitrag von Hannes   

7. – 14. September 2005

Am späten Nachmittag erfolgt mit Hocki und Sepp die Anreise zu einer befreundeten Familie nach Graz. Am nächsten Morgen starten 5 BikerInnen auf zwei BMW`s, zwei Honda`s und einer Yamaha Richtung Süden. Zuerst über den Radlpass nach Slowenien und dann weiter über teilweise relativ einsame Strassen bis zu den Plitvicer Seen in Kroatien.

Am Freitag vormittag nehmen wir uns Zeit zur Besichtigung des Naturparkes, was jedenfalls empfehlenswert ist. Bei der Weiterfahrt durch den Velebit sind teilweise immer noch die Kriegsschäden sichtbar. Vor Karlobag führen einige Kehren wieder zur Küste hinunter. Auf der Küstenstrasse Richtung Süden erwischt uns ein kurzer Regenschauer. Der neue Strassenbelag ist nicht mehr so rutschig wie früher.

Das Tagesziel ist Primosten, wo wir uns ein Quartier für zwei Nächte suchen. Am Samstag haben die Motorräder mehr oder weniger Ruhetag. Christian organisiert sich von einem Bekannten ein gut motorisiertes Schlauchboot und wir unternehmen einen mehrstündigen Bootsausflug, wo wir auch das Wasserschifahren versuchen. Der Sonntag führt uns nach Split, wo wir uns am Hafen wegen der Fährüberfahrt nach Ancona erkundigen. Dann suchen wir uns einige Kilometer südlich von Split ein gemütliches Restaurant am Strand, wo wir einen geruhsamen Nachmittag verbringen.

Ich mache noch einen kurzen Abstecher in die Berge und treffe mich mit den anderen dann direkt beim Hafen. Um 21 Uhr legt die Fähre Richtung Ancona ab. Nach der Ausschiffung um ca. 9 Uhr streifen wir bei der Fahrt nach Norden die Toskana. Einige flott gefahrene Passagen bringen die Bremsen von Hocki`s GS zum Rauchen. Genächtigt wird in Imola, wo am nächsten Vormittag die Rennstrecke besichtigt wird.

Nach einer Autobahnetappe bis Belluno fahren wir durch das Valle di Zoldo, über den Forcella Staulanza und den Passo di Giau nach Cortina und dann noch über Toblach bis Sillian. Am letzten Tag durch das kurvenreiche Lesachtal, noch ein kurzer Umweg über den Plöckenpass zurück nach Italien, wo wir wegen Asphaltierungsarbeiten den Passo del Cason di Lanza nicht anfahren können.

Hocki muss für den Rest der Fahrt ohne Kupplung schalten. In Arnoldstein verabschieden wir uns von Ute und Christian und fahren über die “klassische Kärntenstrecke”(St. Veit, Neumarkt, Scheifling, Trieben,..) nach Hause.




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