Die Alarmanlage

08.01.2006 | Beitrag von Spocki1000   

Die Alarmanlage
eine ansprechende Investititon ?

Obwohl heute kaum noch jemand reagiert, wenn irgendwo eine Alarmanlage losheult, haben diese doch einen hohen Abschreckungswert. Deshalb untersuchte die Fachzeitschrift „motorrad, reisen & sport“ Alarmanlagen für Motorräder auf ihre Praxistauglichkeit.

Wichtig zu wissen ist, dass alle Anlagen auf ungewollte Erschütterungen und Bewegungen des Motorrades reagieren und mittels der Bordhupe oder einer Sirene die Aufmerksamkeit erregen wollen. Viele Geräte sind für den Selbsteinbau konzipiert, was je nach Anleitung mal und mal schlechter zu bewerkstelligen ist.

Egal wie mühsam der Einbau ist, zu einem Rabatt bei der Versicherung führt die Installation einer Alarmanlage bislang in Deutschland nicht. Österreichische Biker hingegen bekommen nach Vorlage eines Einbauzertifikats bis zu 15 Prozent Prämiennachlass.

Allerdings machen die Anlagen auch nur im gesetzlich erlaubten Rahmen Krach, was nicht in jedem Fall dazu führt, dass der Besitzer alarmiert wird. Glückssache ist auch, ob jemand hinsieht und im Ernstfall vielleicht sogar handelt. Die Profis unter den Dieben sind so nicht abzuschrecken.

Eine Anlage des Anbieters Spyball gibt es kombiniert mit einer Wegfahrsperre, die bei Alarm aktiviert wird, zum Selbsteinbau. Auch Datatool bietet eine derartige Kombination, die allerdings professionell montiert werden sollte. Von der Zeitschrift werden die Anlagen Red Alert von DIFI, IA 700 von Interaldu und Spyball von der österreichischen Firma X-Mas empfohlen.
Immer mehr Motorradhersteller bieten auch Anlagen aus dem eigenen Sortiment an. Diese kann man natürlich gleich beim Motorradkauf verbauen lassen und bei guten Verhandlungskünsten zum Schnäppchenpreis.

Quelle: www.e110.de – Das Sicherheitsportal von Eduard Zimmermann

z.Bsp.: KTM




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