Piemont

08.08.2005 | Beitrag von Redaktion   

Das Piemont umfasst eine Fläche von 25.399 Quadratkilometern und hat etwa 4,3 Millionen Einwohner. Das Aostatal im Nordwesten der Region zählt historisch und naturgeografisch zum Piemont, bildet aber als autonomes Gebiet eine eigene Verwaltungseinheit mit Sonderstatus: Im Aostatal leben etwa 120.000 Menschen auf einer Fläche von 3.263 Quadratkilometern.

Im Norden grenzt das Piemont an die Schweiz, im Westen an Frankreich, italienische Binnengrenzen finden sich im Süden an die Region Ligurien, im Südosten an die Region Emilia-Romagna und im Osten an die Region Lombardei.

Naturgeografisch gliedert sich die Region in drei Teile: Die Alpenregion zieht sich am Rande der Alpen entlang der Ost- und Nordgrenze des Piemont. Hier liegen die okzitanischen Täler (Valle Stura, Valle Maira, Valle Maraita, Valle del Po, Valle del Chisone, Val Pellice, Valle di Susa, Valle d’Aosta) und die Gegend rund um das Westufer des Lago Maggiore. Der höchste Berg des Piemont ist der im hintersten Aostatal gelegene Mont Blanc. Höchster Berg der politischen Region Piemont ist der Monte Rosa, gefolgt von Gran Paradiso mit 4.061 Metern und Monviso mit 3.841 Metern. Der höchste Straßenpass der Alpen, der Col de Sommeiller, befndet sich auch hier. In der Po-Ebene befinden sich die großen Städte des Piemont; hier leben auch die meisten Menschen. Das Hügelland im Südosten der Region (Monferrato, Langhe, Roero) wird in erster Linie landwirtschaftlich und touristisch genutzt; hier wächst der berühmte Wein (Barolo, Barbera, Barbaresco) des Piemont.
Provinzen des Piemonts
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Provinzen des Piemonts

Als Verwaltungseinheit teilt sich das Piemont in 8 Provinzen:

* Turin
* Alessandria
* Asti
* Cuneo
* Novara
* Biella
* Verbano-Cusio-Ossola
* Vercelli

Hauptstadt und zugleich größte und bedeutendste Stadt des Piemont ist Turin. Novara, Alessandria, Asti und Cuneo sind weitere Zentren.

Haupt- und Verwaltungssprache ist italienisch. Im Aosta-Tal wird auch französisch gesprochen, das dort auch als zweite Amtssprache gebraucht wird. Im Aosta-Tal ist der frankoprovenzalische Dialekt noch lebendig, und in den abgelegeneren Winkeln der okzitanischen Täler pflegt man noch das alte Occitano.
( Quelle: Wikipedia )


Weitere Informationen

www.regione.piemonte.it »




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