Die Lombardei (ital. Regione Lombardia) ist eine oberitalienische Region mit einer Fläche von etwa 24.000 km² und 9 Millionen Einwohnern. Sie ist in 12 Provinzen aufgeteilt: Bergamo, Brescia, Como, Cremona, Lecco, Lodi, Mantua, Mailand, Monza und Brianza, Pavia, Sondrio, Varese.
Sie liegt zwischen Lago Maggiore, Po und Gardasee. Die Hauptstadt ist Mailand (ital.Milano). Die zweitgrößte Stadt ist Brescia.
Im Mittelalter verstand man unter “Lombardei” nicht nur die heutige Region Lombardia, sondern den gesamten Nordwesten Italiens, insbesondere einschließlich des Piemonts und Genuas und des heute schweizerischen Tessins, teilweise auch einschließlich der Romagna.
Geographie
Die Lombardei grenzt im Norden an die Schweizer Kantone Tessin und Graubünden, im Osten an die italienischen Regionen Trentino-Südtirol und Venetien, im Süden an Emilia-Romagna und Westen ans Piemont.
Die Lombardei hat Teil an den großen norditalienischen Seen: dem Lago Maggiore (der die Grenze zum Piemont und zum Tessin bildet), dem Lago di Lugano (Grenze zum Tessin), dem Lago di Como (vollständig lombardisch) und dem Lago di Garda (Grenze zu Trentino-Südtirol und Venetien).
Die Landschaftsformung ist sehr unterschiedlich: im Norden die alpinen Regionen etwa des Veltlin, im Süden die Poebene. Das gesamte Territorium entwässert über den an der südlichen Grenze in West-Ost-Richtung fließenden Po, dessen wichtigste Nebenflüsse auf lombardischem Gebiet der Ticino, die Adda, der Oglio und der Mincio sind.
( Quelle: Wikipedia )
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